Schäu­b­le bremst bei Wahl­rechts­re­form

Märkische Allgemeine - - POLITIK -

Wolf­gang Schäu­b­le (76), Bun­des­tags­prä­si­dent, sieht kaum Chan­cen auf ei­ne Ver­klei­ne­rung des zu­letzt stark an­ge­wach­se­nen Bun­des­tags vor der nächs­ten Wahl 2021. „Es wä­re sinn­voll, die Än­de­run­gen erst für die über­nächs­te Wahl­pe­ri­ode vor­zu­se­hen“, sag­te der CDU-Po­li­ti­ker der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung“. Dann wür­de der Bun­des­tag erst 2025 klei­ner werden oder zu­min­dest nicht noch wei­ter wach­sen. Ei­gent­lich sind im deut­schen Par­la­ment 598 Sit­ze vor­ge­se­hen. Durch Über­hangs­und Aus­gleichs­man­da­te zo­gen nach der Wahl vor ei­nem Jahr aber 709 Ab­ge­ord­ne­te ein. Es ist der größ­te Bun­des­tag in der Ge­schich­te der Bun­des­re­pu­blik.

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