Aus­schuss zu BER erst in Te­gel

Märkische Allgemeine - - WIRTSCHAFT -

Ber­lin. Der ers­te Au­ßen­ter­min des neu­en BER-Un­ter­su­chungs­aus­schus­ses führt nach – Te­gel. Das Gre­mi­um des Ber­li­ner Ab­ge­ord­ne­ten­hau­ses soll ei­gent­lich das jah­re­lan­ge De­ba­kel um den Bau des künf­ti­gen Haupt­stadt­flug­ha­fens BER in Schö­ne­feld un­ter­su­chen. Am Frei­tag ent­schie­den die Par­la­men­ta­ri­er je­doch, sich im No­vem­ber zu­nächst den Air­port Te­gel zei­gen zu las­sen. Der Flug­ha­fen soll­te ei­gent­lich schon 2012 schlie­ßen, muss aber län­ger durch­hal­ten, weil in Schö­ne­feld ein Er­öff­nungs­ter­min nach dem an­de­ren platz­te. „Je län­ger ich Te­gel of­fen­hal­te, des­to län­ger ha­be ich dort Pro­ble­me“, ver­wies der SPD-Ab­ge­ord­ne­te Jörg Stro­ed­ter auf die ver­al­te­ten An­la­gen. „Wir ha­ben al­ters­be­ding­te Aus­fall­ri­si­ken, die wir nicht kom­plett aus­schlie­ßen kön­nen“, sag­te Flug­ha­fen­chef Engelbert Lüt­ke Dal­drup. Die Heiz­kes­sel sei­en stör­an­fäl­lig, auch die Küh­lung, die Not­strom­ag­gre­ga­te aus den 70er Jah­ren so­wie die Schmut­zund Re­gen­was­ser­an­la­gen.

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