War­um se­he ich mich im Spie­gel?

Märkische Allgemeine - - WISSENSCHAFT -

Die sechs­jäh­ri­ge Lu­cy will wis­sen, war­um man sich in ei­nem Spie­gel sieht. Es ant­wor­tet ihr Ul­ri­ke Wit­te. Ei­ne Rei­he in Zu­sam­men­ar­beit mit Pro Wis­sen Pots­dam.

Vie­le Spie­gel be­ste­hen aus Glas, ha­ben aber auf ih­rer Rück­sei­te ei­ne ganz dün­ne Me­tall­schicht. Meist ist das heut­zu­ta­ge Alu­mi­ni­um. Me­tal­le ha­ben die Ei­gen­schaft, dass sie Licht über­haupt nicht durch­las­sen. Sie wer­fen es zu­rück, was auch „re­flek­tie­ren“ge­nannt wird. Da­her glän­zen die meis­ten Me­tal­le auch so. An der dün­nen Me­tall­schicht auf der Rück­sei­te des Gla­ses wird al­so das Licht zu­rück­ge­spie­gelt. Das siehst du, wenn du mit dem Fin­ger den Spie­gel be­rührst, und dann schräg von der Sei­te schaust. Die bei­den Fin­ger­spit­zen be­rüh­ren sich nicht, weil die Spie­ge­lung erst an der Rück­sei­te des Gla­ses pas­siert und du so dein Spie­gel­bild nicht wirk­lich be

rüh­ren kannst.

Ul­ri­ke Wit­te ist Ko­or­di­na­to­rin des Schü­ler­la­bors des Helm­holtz-Zen­trum Ber­lin. FO­TO: PRI­VAT

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