De­si­gner Wolf­gang Dy­roff ist tot

Märkische Allgemeine - - KULTUR -

Pots­dam. Der In­dus­trie­pro­dukt­ge­stal­ter Wolf­gang Dy­roff ist tot. Er zähl­te zu den be­deu­ten­den In­dus­trie­de­si­gnern der DDR und starb be­reits am 4. Ok­to­ber in Li­li­en­thal bei Bre­men, wie der De­sign­pu­bli­zist Gün­ter Höh­ne, ein Freund der Fa­mi­lie, am Frei­tag mit­teil­te.

Dy­roff, 1923 in Ber­ga (Thü­rin­gen) ge­bo­ren, ar­bei­te­te in den 60er-Jah­ren un­ter an­de­rem ne­ben Karl Cl­auss Die­tel, Lutz Ru­dolph und Erich John an der Form­ge­stal­tung des Wart­burg 353 mit. Er ge­stal­te­te vie­le All­tags­ge­gen­stän­den in Ost­deutsch­land, wie den Hand­s­taub­sau­ger der Al­ten­bur­ger Mar­ke Ome­ga, die Heim­wer­ker­Hand­bohr­ma­schi­ne HBM 250 „Mul­ti­max“so­wie die Schal­ter und Steck­do­sen des „Elek­tro­in­stal­la­ti­ons­sys­tem 80“, das bis in die 80er-Jah­re in der DDR flä­chen­de­ckend ver­baut wur­de. Zu­dem ent­warf er die ers­te mo­dern ge­stal­te­te elek­tri­sche Kü­chen­ma­schi­ne „Mi­xet­te“.

FO­TO: FORMOST.DE

DDR In­dus­trie­pro­dukt­ge­stal­ter Wolf­gang Dy­roff

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