ZAHL DES TAGES

Märkische Oderzeitung Bernau - - Wirtschaft -

Er­fin­dun­gen sind bun­des­weit re­gis­triert wor­den, mel­det das Deut­sche Pa­tent- und Mar­ken­amt. Die meis­ten Tüft­ler sit­zen in Bay­ern, dort wur­den 2017 ins­ge­samt 764 Pa­ten­te an­ge­mel­det, ge­folgt von NRW mit 609 und Ba­den-würt­tem­berg mit 573 An­mel­dun­gen.

Wir ken­nen bis­her nur sei­ne Zie­le und die Zahl von 250 Mil­li­ar­den Dol­lar an Im­por­ten, die be­trof­fen sind. Welche Aus­wir­kun­gen das hat, werden wir erst in den nächs­ten Mo­na­ten se­hen. Aber es wird deut­lich, dass die al­ten Zei­ten des un­ge­hin­der­ten Han­dels vor­bei sind. Of­fen­sicht­lich weiß Chi­na nicht, wie es da­mit um­ge­hen soll.

Es gibt nicht nur die Ex­por­te aus Deutsch­land. Hie­si­ge Au­to­bau­er, die in den USA für den chi­ne­si­schen Markt pro­du­zie­ren, sind auch be­trof­fen. Au­ßer­dem ist schwer ab­zu­schät­zen, welche Aus­wir­kun­gen es auf die kom­pli­zier­ten in­ter­na­tio­na­len Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se hat. Es gibt ei­ni­ge hier­zu­lan­de, die er­war­ten, dass wir pro­fi­tie­ren. Da­vor war­ne ich. Chi­na wird sich ver- Märk­te: Für Hu­bert Li­en­hard bleibt der asia­ti­sche Raum wich­ti­ger Han­dels­part­ner für deut­sche Fir­men.

än­dern. Es gibt zwei Mög­lich­kei­ten: Die ei­ne ist, dass der Plan, bis 2025 bei al­len Tech­no­lo­gi­en füh­rend zu werden, noch ehr­gei­zi­ger um­ge­setzt wird. Auch durch Zu­käu­fe in Eu­ro­pa wird Chi­na ver­su­chen, Tech­no­lo­gie zu ge­win­nen. Die an­de­re ist, dass Chi­na sagt: Wir öff­nen uns stär­ker, wie wir das bei den Jo­int­Ven­tures im Au­to­mo­bil­sek­tor ge­se­hen ha­ben.

Was ist wahr­schein­lich?

ge­sam­te Welt­wirt­schaft be­las­tet. Das trifft auch uns. Der Us-prä­si­dent spielt der­zeit klar die Kar­te: Ich bin die Welt­macht Num­mer eins – rück­sichts­los und kon­se­quent. Da­her gilt es, die Be­zie­hun­gen nach bei­den Sei­ten klug zu pfle­gen.

Rächt sich jetzt, dass der deut­sche Au­ßen­han­del recht stark von Chi­na ab­hän­gig ist?

Es gibt für die deut­sche In­dus­trie kei­ne Al­ter­na­ti­ve, als dort ak­tiv zu sein. Chi­na ist nun mal der zweit­größ­te Markt der Welt, und er wächst be­son­ders schnell.

Da ver­hält sich die über­wie­gen­de Zahl der deut­schen Fir­men an­stän­dig. Es en­ga­gie­ren sich dort vie­le fa­mi­li­en­geführ­te Mit­tel­ständ­ler, die be­son­ders auf So­zi­al­stan­dards und lang­fris­ti­ge Ent­wick­lun­gen ach­ten. Sie hel­fen den Län­dern zu wach­sen. Auch Chi­na war lan­ge Jah­re die Werk­bank der Welt. Wir nut­zen den Lohn­vor­teil, aber es gibt den Be­schäf­tig­ten die Chan­ce, ih­re Kin­der in die Schu­le zu schi­cken.

Fo­to: Voith Gmbh

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