At­ten­tä­ter war Po­li­zei schon auf­ge­fal­len

Märkische Oderzeitung Bernau - - Aus Aller Welt -

Nach den töd­li­chen Schüs­sen in ei­ner Tanz­bar in Kalifornien ist das Mo­tiv des Schüt­zen wei­ter rät­sel­haft. Un­ter­des­sen ist be­kannt ge­wor­den, dass es sich beim dem At­ten­tä­ter um den 28-jäh­ri­gen Ian Da­vid Long han­delt. Er hat­te bis 2013 in der Ma­ri­ne­in­fan­te­rie ge­dient, dar­un­ter auch meh­re­re Mo­na­te in Af­gha­nis­tan. Mög­li­cher­wei­se ha­be Long un­ter Post­trau­ma­ti­scher Be­las­tungs­stö­rung ge­lit­ten, sag­te She­riff Ge­off De­an.

Der Mann sei den Be­hör­den zu­vor be­reits meh­re­re Ma­le auf­ge­fal­len. Der She­riff sprach von ge­ring­fü­gi­gen Vor­fäl­len, et­wa im Stra­ßen­ver­kehr. Zu­letzt sei­en Be­am­te im April we­gen ei­nes häus­li­chen Vor­falls zu sei­nem El­tern­haus ge­ru­fen wor­den. Longs psy­chi­scher Zu­stand sei über­prüft wor­den, ei­ne Ein­wei­sung sei aber nicht für nö­tig be­fun­den wor­den.

Long leb­te we­ni­ge Ki­lo­me­ter ent­fernt vom „Bor­der­li­ne Bar & Grill“in Thou­sand Oaks nord­west­lich von Los An­ge­les, wo er elf Gäs­te, ei­nen Po­li­zis­ten und sich selbst er­schoss. (dpa)

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