Ho­he An­sprü­che an Bran­den­burgs Po­li­zei­ar­beit

Märkische Oderzeitung Eberswalde - - Leserbriefe - Dirk BachMann reh­fel­de

Zu „Po­li­zei­ge­setz stößt wei­ter­hin auf viel Kri­tik“(Aus­ga­be vom 1. No­vem­ber):

Ich kann die Auf­fas­sun­gen, dass mit dem Be­schluss der Lan­des­re­gie­rung zum neu­en Po­li­zei­ge­setz der Weg in den Über­wa­chungs- und Po­li­zei­staat be­rei­tet wird, nicht tei­len. An die Ar­beit der Bran­den­bur­ger Po­li­zei wer­den mit Recht sehr ho­he An­sprü­che ge­stellt. Da­zu muss sie aber die not­wen­di­gen Rah­men­be­din­gun­gen und Mit­tel für Kri­mi­na­li­täts­pro­phy­la­xe und -be­kämp­fung er­hal­ten.

Ein mo­der­nes Po­li­zei­ge­setz, wel­ches die da­zu er­for­der­li­chen Rech­te und Be­fug­nis­se zur Ver­fü­gung stellt, ist da­für un­ab­ding­bar. Nur so kann ei­ne wehr­haf­te De­mo­kra­tie ge­stal­tet wer­den! Wer da am Schreib­tisch von schwer­wie­gen­den Ein­grif­fen in Grund­rech­te fa­selt, soll­te sich selbst mal die Uni­form an­zie­hen. Die Tä­ter sind oft ban­den­mä­ßig or­ga­ni­siert und wen­den im­mer wei­ter­ent­wi­ckel­te Me­tho­den an. Das neue Po­li­zei­ge­setz kann hel­fen, die­ses Hin­ter­her­hin­ken ab­zu­min­dern.

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