EU ge­hört in den Zug

Märkische Oderzeitung Fürstenwalde - - Aus Aller Welt - Dietrich Schrö­Der

Die Be­harr­lich­keit, mit der sich Diet­mar Wo­id­ke für die Ver­bes­se­rung der Zug­ver­bin­dun­gen zwi­schen Deutsch­land und Po­len ein­setzt, ist an­zu­er­ken­nen. Selbst wenn man sich die Er­geb­nis­se, die bei zwei bis­he­ri­gen Bahn­gip­feln her­aus­ka­men – Aus­bau der Stre­cke nach Bres­lau bis 2019 und der nach Stet­tin bis 2024 – schon viel frü­her ge­wünscht hät­te. Und dass es im­mer wie­der Rück­schlä­ge gibt, sieht man dar­an, dass ein ähn­li­cher Aus­bau der Ost­bahn von Berlin nach Küs­trin vom Bund bis­her ab­ge­lehnt wird. Da­bei stei­gen die Pas­sa­gier­zah­len auch auf die­ser Stre­cke im­mer mehr.

Um ei­ne noch grö­ße­re Wir­kung zu er­rei­chen, soll­te man des­halb beim nächs­ten Bahn­gip­fel mit Po­len auch die Eu­ro­päi­sche Uni­on mit ins Boot be­zie­hungs­wei­se mit in den Zug ho­len. Denn für klei­ne­re Stre­cken, die in den je­wei­li­gen Re­gio­nen gro­ße Be­deu­tung ha­ben, gibt es dort be­reits ein Pro­gramm. Au­ßer­dem wird ge­ra­de über den wei­te­ren EU-Haus­halt ab 2021 de­bat­tiert. Und da hät­ten grenz­über­schrei­ten­de Bahn­pro­jek­te si­cher För­der­chan­cen.

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