Magma­ro­ter Hin­gu­cker

Die Neu­auf­la­ge der „Sech­ser“-Li­mou­si­ne über­zeugt in vie­len Punk­ten. Fünf Ster­ne gibt es im Crash­test

Märkische Oderzeitung Fürstenwalde - - Auto Und Verkehr - Von Tho­mas Gru­ber

Far­ben­spie­le – das ist be­kann­ter­wei­se in den meis­ten Fäl­len Ge­schmacks­sa­che. Wer mit ei­ner Maz­da-Li­mou­si­ne un­ter­wegs ist, die in der güns­tigs­ten Die­sel-Va­ri­an­te ab 33 490 Eu­ro zu ha­ben ist, und 900 Eu­ro für die Son­der­la­ckie­rung „Magma­rot Me­tal­lic“drauf­legt, der kann sich si­cher sein, dass er die Bli­cke bei der ge­müt­li­chen Stadt-Aus­fahrt auf sich zieht. Dank der Maz­da-ty­pi­schen ele­gan­ten Li­ni­en­füh­rung geht die „Sech­ser“Li­mou­si­ne gar als Hoch­zeits­kut­sche durch.

Das Platz­an­ge­bot für al­le In­sas­sen ge­hört zu den po­si­ti­ven Merk­ma­len, was vor al­lem auf Langstre­cken an­ge­nehm ist. Sitz­kom­fort ist hier ein wei­te­rer Plus­punkt, an der Fahr­dy­na­mik gibt es nichts aus­zu­set­zen. Auch der Durch­schnitts­ver­brauch des 110 kW (150 PS)-Ge­fährts pen­del­te sich be­güns­tigt durch ge­müt­li­che Fahr­wei­se bei 5,8 Li­ter Die­sel ein. An­lass zu lei­ser Kri­tik gibt es in punc­to Rund­um­sicht, da muss man sich mit­un­ter der Mit­hil­fe ei­ner der zahl­rei­chen As­sis­ten­ten wie Park­sen­so­ren be­die­nen oder dem 360° Grad Mo­ni­tor mit vier Ka­me­ras, die das Um­feld des Fahr­zeugs er­fas­sen. Nach wie vor – wie bei an­de­ren Her­stel­lern auch – ar­bei­tet die Ver­kehrs­zei­chen-Er­ken­nung nicht op­ti­mal. Da taucht in ei­ner Tem­po-30-Zo­ne schon mal die „Er­laub­nis“auf, groß­zü­gi­ge 100 Sa­chen fah­ren zu kön­nen.

Stolz ist man bei Maz­da auf die jüngs­ten Aus­zeich­nun­gen für die neu auf­ge­leg­te „Sech­ser“-Ver­si­on: Trotz stren­ge­rer Crash­tes­tBe­wer­tun­gen der Eu­ro NCAP in die­sem Jahr er­reich­ten die Asia­ten die best­mög­li­che Fün­fS­ter­ne-Be­wer­tung. Da­mit wird der Maz­da 6 Face­lift von der Eu­ro NCAP, ei­ner Ge­sell­schaft eu­ro­päi­scher Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­en,

Au­to­mo­bil­clubs und Ver­si­che­rungs­ver­bän­de mit Sitz in Brüs­sel, als ei­nes der si­chers­ten Fahr­zeu­ge auf dem ge­sam­ten Markt aus­ge­zeich­net. Über­zeu­gen konn­te die Li­mou­si­ne vor al­lem durch die mitt­ler­wei­le schon be­währ­te Leicht­bau­wei­se der Sky Ac­tive-Bo­dy-Ar­chi­tek­tur, die zum Face­lift ei­ne hö­he­re Stei­fig­keit auf­weist.

Ge­tes­tet wur­de der Maz­da 6 in den vier Ka­te­go­ri­en Schutz er­wach­se­ner In­sas­sen, Kin­der, Fuß­gän­ger und der ver­bau­ten Si­cher­heits­sys­te­me. Die Punkt­zahl zum Schutz für er­wach­sen­de

In­sas­sen ver­bes­ser­te sich um 3 Pro­zent auf au­ßer­ge­wöhn­li­che 95 Pro­zent im Ver­gleich zum 2013 ge­tes­te­ten Vor­gän­ger­mo­dell. beim Pfahl­auf­prall­test – was in die­sem Fahr­test al­ler­dings (lo­gi­scher­wei­se) nicht über­prüft wur­de.

Fo­to: Her­stel­ler

Ganz in Magma­rot Me­tal­lic: Die neue „Sech­ser“-Li­mou­si­ne von Maz­da ver­sprüht Ele­ganz.

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