KURZ UND KNAPP

Märkische Oderzeitung Fürstenwalde - - Nachrichten -

An­kla­ge we­gen Ge­heim­nis­ver­rats

Köln. Ein Oberst­leut­nant des Mi­li­tä­ri­schen Ab­schirm­diens­tes (MAD) ist we­gen Ge­heim­nis­ver­rats im Fall des rechts­ex­tre­men Bun­des­wehr­sol­da­ten Fran­co A. an­ge­klagt. Das Ver­fah­ren wer­de vor dem Amts­ge­richt Köln ge­führt, wie Ge­richts­spre­cher Wolf­gang Schorn am Frei­tag er­klär­te. Dem Oberst­leut­nant wer­de vor­ge­wor­fen, Ver­däch­ti­ge aus dem Dunst­kreis von Fran­co A. vor be­vor­ste­hen­den Er­mitt­lungs­maß­nah­men des Ge­ne­ral­bun­des­an­walts im Sep­tem­ber 2017 ge­warnt zu ha­ben, sag­te der Ge­richts­spre­cher. (dpa)

Hil­fe für Op­fer der Co­lo­nia Di­g­n­i­dad

Ber­lin. Der Bun­des­tag will Op­fern der von ei­nem Deut­schen ge­grün­de­ten ehe­ma­li­gen Sek­ten­sied­lung Co­lo­nia Di­g­n­i­dad in Chi­le mit Geld­zah­lun­gen hel­fen. Der Haus­halts­aus­schuss des Bun­des­tags be­schloss in der Nacht zum Frei­tag, da­für im Etat 2019 ei­ne Mil­li­on Eu­ro vor­zu­se­hen.. (epd)

To­des­strei­fen ist jetzt Na­tur­mo­nu­ment

Er­furt. Die frü­he­re in­ner­deut­sche Gren­ze in Thü­rin­gen ist jetzt Na­tio­na­les Na­tur­mo­nu­ment. Der Land­tag be­schloss am Frei­tag in Er­furt mit der ro­trot-grü­nen Re­gie­rungs­mehr­heit ein Ge­setz, das dem so­ge­nann­ten Grü­nen Band die­sen be­son­de­ren Schutz­sta­tuts ver­leiht. Auf ei­ner Län­ge von 763 Ki­lo­me­tern und ei­ner Ge­samt­flä­che von et­wa 6500 Hekt­ar soll der Grenz­strei­fen ge­schützt und er­hal­ten wer­den. (epd)

Ter­ror­at­ta­cke in Mel­bourne

Mel­bourne. Bei ei­nem mut­maß­li­chen Ter­ror­an­griff im Zen­trum der aus­tra­li­schen Stadt Mel­bourne sind zwei Men­schen ge­tö­tet wor­den, un­ter ih­nen der An­grei­fer. Der Mann griff nach An­ga­ben der Po­li­zei am Frei­tag Pas­san­ten mit ei­nem Mes­ser an, be­vor er von Be­am­ten nie­der­ge­schos­sen wur­de und spä­ter sei­nen Ver­let­zun­gen er­lag. Der IS re­kla­mier­te den An­griff für sich.

(AFP)

Ver­un­glück­te Fre­gat­te war „un­sicht­bar“

Os­lo. Die Fre­gat­te der nor­we­gi­schen Ma­ri­ne, die am Don­ners­tag vor Ber­gen mit ei­nem Tan­ker zu­sam­men­ge­sto­ßen ist, hat­te ihr Po­si­tio­nie­rungs­sys­tem aus­ge­schal­tet. To­rill Her­land von der See­ver­tei­di­gung sag­te der nor­we­gi­schen Zei­tung „Ber­gens Ti­den­de“am Frei­tag: „Kein Kriegs­schiff der Welt hat AIS ein­ge­schal­tet.“Das gilt nach An­ga­ben aus Ma­ri­ne­krei­sen zu­min­dest für Kriegs­ein­sät­ze und ein­ge­schränkt auch für die Teil­nah­me an Ma­nö­vern. (dpa)

Rück­füh­rung nach Myan­mar „zu ge­fähr­lich“

Dha­ka. Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen leh­nen ei­ne Rück­füh­rung von Ro­hin­gya-Flücht­lin­gen aus Ban­gla­desch nach Myan­mar zum jet­zi­gen Zeit­punkt ab. Ei­ne Rück­kehr sei für die mus­li­mi­sche Volks­grup­pe „zu ge­fähr­lich“, heißt es in ei­ner Er­klä­rung von 42 Or­ga­ni­sa­tio­nen, aus der ban­gla­de­schi­sche Me­di­en am Frei­tag zi­tier­ten. Zu­nächst müs­se Myan­mar den Ge­flüch­te­ten die Staats­bür­ger­schaft so­wie Rei­se­frei­heit und Si­cher­heit für Leib und Le­ben ga­ran­tie­ren, so die Un­ter­zeich­ner. (KNA)

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