Auch auf die Ver­si­che­rung bei Fir­ma ach­ten

Märkische Oderzeitung Frankfurt - - Immobilien -

Wer ei­nen Hand­wer­ker be­auf­tragt, soll­te vor­ab meh­re­re An­ge­bo­te ein­ho­len. Es lohnt sich da­bei, nicht nur den Preis, die Leis­tung und die Fach­kennt­nis­se ge­nau­er un­ter die Lu­pe zu neh­men. Zu­sätz­lich soll­ten Auf­trag­ge­ber die Fir­ma auch nach ih­rer Ver­si­che­rung und Zah­lungs­fä­hig­keit fra­gen, rät der Ver­band Pri­va­ter Bau­her­ren (VPB). Das ist wich­tig, ins­be­son­de­re wenn der Hand­wer­ker Schä­den bei Drit­ten wie dem Nach­barn ver­ur­sacht. Dann soll­te die Fir­ma nicht un­ter­ver­si­chert sein. Denn im schlimms­ten Fall muss der Auf­trag­ge­ber für Schä­den bei Drit­ten mit­haf­ten.

Das geht aus ei­nem Ur­teil des BGH her­vor (Az.: V ZR 311/16). In dem Fall hat­te ein Dach­de­cker ei­nen Brand aus­ge­löst, der auf das Nach­bar­ge­bäu­de über­ging. Der Nach­bar klag­te auf Scha­den­er­satz und be­kam Recht. Nach Auf­fas­sung der Bgh-rich­ter trug der Auf­trag­ge­ber die Ver­ant­wor­tung. Gut, wenn in so ei­nem Fall die Fir­ma sol­vent so­wie gut ver­si­chert ist.

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