Neu­er Fuß­ball­platz im WM-Jahr

Baustart für ers­ten Kun­st­ra­sen der Stadt im Mai / FC Schwedt plant fest mit Spiel­start im Sep­tem­ber

Märkische Oderzeitung Schwedt - - Vorderseite - Von Micha­el Dietrich

Schwedt.

En­de Sep­tem­ber muss er fer­tig sein, der ers­te Kun­st­ra­sen­platz der Stadt am Sport­platz Hein­richts­lust. Vor ei­nem Jahr be­schlos­sen, soll es jetzt mit den Ar­bei­ten los­ge­hen.

Schwedt. En­de Sep­tem­ber soll er fer­tig sein, der ers­te Kun­st­ra­sen­platz der Stadt am Sport­platz Hein­richs­lust. Vor ei­nem Jahr hat­te die Stadt den Bau be­schlos­sen, in we­ni­gen Wo­chen soll es los­ge­hen. Die Fuß­bal­ler des FC Schwedt 02 war­ten schon un­ge­dul­dig dar­auf.

Heu­te wer­den im Rat­haus die An­ge­bo­te der Bau­fir­men für das Vor­ha­ben ge­öff­net. Die Stadt hat­te den Bau des Kun­st­ra­sen­plat­zes aus­ge­schrie­ben, nach­dem vom Land grü­nes Licht kam. Noch sind näm­lich nicht al­le För­der­mit­tel da­für be­wil­ligt. Da das Land aber ei­nem vor­zei­ti­gen Bau­be­ginn zu­ge­stimmt hat, geht die Stadt da­von aus, dass die in Aus­sicht ge­stell­ten Gel­der auch kom­men. Knapp 400 000 Eu­ro hat die Stadt im Haus­halt be­reit­ge­stellt, mehr als 800 000 Eu­ro sol­len von Bund und Land da­zu­kom­men. Mit dem Geld soll ein Groß­spiel­feld aus Kun­st­ra­sen in der Grö­ße 105 mal 68 Me­ter an­ge­legt wer­den, kom­plet­tiert mit LED-Flut­licht­an­la­ge, We­ge­bau, Ball­fang­zaun, Baum- und Strauch­pflan­zun­gen.

Fer­tig sein soll der neue Fuß­ball­platz im No­vem­ber. Das rei­ne Spiel­feld aus Kun­st­ra­sen­be­lag soll aber schon En­de Sep­tem­ber über­ge­ben wer­den, so­dass die Fuß­bal­ler des FC Schwedt 02 den Platz schon zum Start ins Win­ter­halb­jahr nut­zen kön­nen. „Wir sind dar­auf an­ge­wie­sen, weil der neue Platz an der Stel­le un­se­res jet­zi­gen Hart­plat­zes ent­steht, der uns ab dem Bau­be­ginn nicht mehr zur Ver­fü­gung steht“, er­klärt FC-Prä­si­dent Ti­no Reetz.

So­bald der Kun­st­ra­sen­platz aber fer­tig ist, ver­bes­sern sich die Trai­nings­be­din­gun­gen für die Fuß­bal­ler be­reits deut­lich. Auf Kun­st­ra­sen spielt es sich zwar nicht genau­so wie auf Ra­sen, er hat aber den ent­schei­den­den Vor­teil, dass er ganz­jäh­rig ge­nutzt wer­den kann. Das soll lang­fris­tig auch die Be­le­gungs­si­tua­ti­on in den Schwed­ter Sport­hal­len ent­kramp­fen. Im Win­ter­halb­jahr muss­ten die Hal­len­sport­ar­ten oft­mals Platz ma­chen und be­lieb­te Trai­nings­zei­ten ab­ge­ben, da­mit die Fuß­bal­ler Er­satz für die oft­mals nicht be­spiel­ba­ren Plät­ze fan­den.

Der Bau des Kun­st­ra­sen­plat­zes ist nur der ers­te Bau­ab­schnitt des ge­plan­ten Aus­baus des Sport­plat­zes Hein­richs­lust. Ne­ben dem Kun­st­ra­sen­platz soll ein wei­te­rer Ra­sen­platz ent­ste­hen. Der Park­platz soll da­für ver­legt und ver­grö­ßert wer­den. Auch der Rück­bau der al­ten Sta­di­on-Tri­bü­ne und die Sa­nie­rung oder Er­wei­te­rung der Sa­ni­tär- und Um­klei­de­ka­bi­nen ist in der Fol­ge vor­ge­se­hen.

An den Pla­nun­gen da­für wird al­ler­dings noch in­ten­siv ge­ar­bei­tet. Fest steht bis­her nur der Bau des Kun­st­ra­sen­plat­zes im Som­mer, par­al­lel zur Fuß­ball-Welt­meis­ter­schaft.

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