Gei­sel ver­spricht Feu­er­wehr Geld für Über­stun­den

Märkische Oderzeitung Schwedt - - Berlin -

Berlin.

Ei­ne 44-St­un­den-Wo­che, Aus­zah­lung von Über­stun­den und hö­he­re Zu­la­gen – In­nen­se­na­tor Andre­as Gei­sel (SPD) hat am Mon­tag an­ge­kün­digt, die Ar­beits­be­din­gun­gen bei der Ber­li­ner Feu­er­wehr zu ver­bes­sern. Er hat­te zu­vor mit Ver­tre­tern der Feu­er­wehr und den Ge­werk­schaf­ten über die For­de­run­gen der Mit­ar­bei­ter ge­spro­chen.

Die Ar­beits­zeit der Feu­er­wehr­leu­te soll sich von 48 St­un­den auf 44 St­un­den ver­rin­gern, sag­te Gei­sel. Statt Dop­pel­schich­ten soll es nur noch Zwölf-St­un­den-Di­ens­te ge­ben. Die­se Än­de­rung tre­te zum 1. Mai in Kraft, die Um­set­zung kön­ne aber bis Sep­tem­ber dau­ern. Gei­sel kün­dig­te zu­dem an, die Über­stun­den der Feu­er­wehr­leu­te kom­plett aus­zu­zah­len – ins­ge­samt fünf Mil­lio­nen Eu­ro. Auch 94 neue Fahr­zeu­ge sol­len aus dem Haus­halt fi­nan­ziert wer­den.

Die Feu­er­wehr­zu­la­gen sei­en eben­falls The­ma ge­we­sen, hier ge­be es aber noch kei­nen Kon­sens. Wie der stell­ver­tre­ten­de Lan­des­brand­di­rek­tor Kars­ten Gö­we­cke sag­te, for­dern die Feu­er­wehr­leu­te ei­ne Er­hö­hung der Zu­la­gen, ei­ne An­rech­nung auf das spä­te­re Ru­he­ge­halt und ei­ne Aus­wei­tung auf Aus­bil­der und Leit­stel­len­per­so­nal. Die Ver­hand­lun­gen sol­len zeit­nah be­gin­nen.

Die Feu­er­wehr­leu­te pro­tes­tie­ren seit et­wa drei Wo­chen rund um die Uhr vor dem Ro­ten Rat­haus für bes­se­re Ar­beits­be­din­gun­gen. Die Mahn­wa­che soll en­den, so­bald sich er­folg­rei­che Ver­hand­lun­gen ab­zeich­nen, sag­te Ver­di-Vi­ze­lan­des­be­zirks­lei­ter Ro­land Trem­per. (dpa)

Fo­to: ZB/Brit­ta Pe­der­sen

Im Ge­spräch: In­nen­se­na­tor Andre­as Gei­sel traf sich am Mon­tag­vor­mit­tag mit Teil­neh­mern der Mahn­wa­che „Berlin brennt“. Nach mehr­wö­chi­gem Pro­test ver­sprach Gei­sel den Feu­er­wehr­leu­ten bes­se­re Ar­beits­be­din­gun­gen.

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