Heil will Grund­ren­te 2019 ein­füh­ren

Märkische Oderzeitung Schwedt - - Nachrichten -

Ber­lin.

Bun­des­ar­beits­mi­nis­ter Hu­ber­tus Heil (SPD) will die von der gro­ßen Ko­ali­ti­on ge­plan­te Grund­ren­te für Ge­ring­ver­die­ner im kom­men­den Jahr ein­füh­ren. Wer lan­ge in die Ren­ten­ver­si­che­rung ein­ge­zahlt ha­be, sol­le im Al­ter mehr be­kom­men als wenn er das nicht ge­tan hät­te, sag­te Heil am Frei­tag in der Haus­halts­de­bat­te des Bun­des­ta­ges. „Das ist ei­ne Fra­ge des Re­spekts vor der Le­bens­leis­tung.“

Die Grund­ren­te ist für Be­zie­her nied­ri­ger Löh­ne ge­dacht, de­ren Ren­ten­an­sprü­che so ge­ring aus­fal­len, dass sie oh­ne wei­te­re Un­ter­stüt­zung un­ter­halb des Grund­si­che­rungs­ni­veaus blei­ben. In ih­rem Ko­ali­ti­ons­ver­trag hat­ten sich Uni­on und SPD dar­auf ge­ei­nigt, dass Ge­ring­ver­die­ner, die 35 Jah­re an Bei­trags-, Kin­der, oder Pfle­ge­zei­ten vor­zu­wei­sen ha­ben, ei­ne Grund­ren­te in Hö­he von zehn Pro­zent über der Grund­si­che­rung er­hal­ten sol­len.

Heil kün­dig­te für 2019 zu­dem die Ein­be­zie­hung der Selbst­stän­di­gen in die ge­setz­li­che Ren­ten­ver­si­che­rung an. Da­mit sol­le ver­mie­den wer­den, dass die Be­trof­fe­nen auf die steu­er­fi­nan­zier­te Grund­si­che­rung an­ge­wie­sen sind, so Heil. (AFP)

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