Mer­kel weicht Kon­se­quen­zen nach Wahl aus

Märkische Oderzeitung Schwedt - - Vorderseite -

Ber­lin.

Kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel (CDU) hat sich aus­wei­chend zur Fra­ge nach mög­li­chen Kon­se­quen­zen der baye­ri­schen Land­tags­wahl auf die Sta­bi­li­tät ih­rer gro­ßen Ko­ali­ti­on ge­äu­ßert. „Zu Sonn­tag kann ich nur sa­gen, dass ich mir na­tür­lich ein gu­tes Er­geb­nis für die CSU wün­sche“, sag­te Mer­kel am Frei­tag nach ei­nem Tref­fen mit dem slo­we­ni­schen Re­gie­rungs­chef Mar­jan Sa­rec in Ber­lin auf die Fra­ge, ob sie Aus­wir­kun­gen der Land­tags­wahl auf die Sta­bi­li­tät der Re­gie­rung in Ber­lin be­fürch­te. Mer­kel er­gänz­te: „Ich weiß, dass wir in nicht ganz ein­fa­chen Zei­ten le­ben. Und an­sons­ten war­te ich auf das Er­geb­nis.“

Nach den Um­fra­gen droht der in Bay­ern re­gie­ren­den CSU mit ih­rem Vor­sit­zen­den Horst See­ho­fer und dem baye­ri­schen Mi­nis­ter­prä­si­den­ten Mar­kus Sö­der an der Spit­ze ein Ver­lust ih­rer ab­so­lu­ten Mehr­heit. Un­klar ist, ob der Wahl­aus­gang auch Aus­wir­kun­gen auf die Po­si­ti­on von See­ho­fer als Par­tei­chef und Bun­des­in­nen­mi­nis­ter ha­ben könn­te. (dpa)

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