„Star­ke Bran­den­bur­ge­rin“wird Baum des Jah­res

Die meis­ten Flat­ter-Ul­men ste­hen in der Mark

Märkische Oderzeitung Seelow - - Vorderseite -

Pots­dam. Die in Bran­den­burg bun­des­weit am stärks­ten ver­tre­te­ne Flat­ter-Ul­me ist der Baum des Jah­res 2019. Das teil­te die Sil­vi­us-Wo­darz-Stif­tung am Frei­tag in Ber­lin mit. Sie or­ga­ni­siert die Aus­zeich­nung seit 1988, über die Ver­ga­be ent­schei­det ein Ku­ra­to­ri­um aus Ver­tre­tern von Um­welt­or­ga­ni­sa­tio­nen. Die Flat­ter-Ul­me hat ih­ren Na­men von ih­ren bu­schi­gen Blü­ten­stän­den, die bei Wind qua­si „tan­zen“.

Die Flat­ter-Ul­me (Ul­mus lae­vis) ist in Deutsch­land sel­ten. Wie die be­kann­te­ren Berg- und Feld-Ul­men be­vor­zugt sie feuch­ten Un­ter­grund, et­wa in Fluss­au­en und Feucht­wäl­dern. Weil es die­se kaum noch gibt, steht sie in vie­len Bun­des­län­dern auf der Ro­ten Lis­te der ge­fähr­de­ten Ar­ten. Ihr Holz ist schön ge­ma­sert, lässt sich aber schwer be­ar­bei­ten.

Das Lan­des­kom­pe­tenz­zen­trum Forst in Ebers­wal­de (Bar­nim) hat ei­ge­nen An­ga­ben zu­fol­ge in ei­nem Pro­jekt sel­te­ne Baum­ar­ten er­fasst und in Bran­den­burg fast 60 000 Flat­ter-Ul­men ent­deckt.

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