Hil­fe un­er­läss­lich

Märkische Oderzeitung Strausberg - - Brandenburg - Har­riet Stür­mer

Es kommt nicht von un­ge­fähr, dass Bran­den­burg so en­er­gisch um Bun­des­hil­fe für die Be­sei­ti­gung von Kampf­mit­teln aus dem Zwei­ten Welt­krieg kämpft. Die Mark gilt bun­des­weit als das Land mit dem größ­ten An­teil an mu­ni­ti­ons­be­las­te­ten Flä­chen.

Al­lein in Ora­ni­en­burg wer­den im­mer noch 300 Blind­gän­ger ver­mu­tet. Aber auch in Pots­dam oder im öst­li­chen Grenz­ge­biet ent­lang von Oder und Nei­ße wird man noch vie­le Jah­re lang Kampf­mit­tel ent­de­cken, die ent­schärft wer­den müs­sen, um Leib und Le­ben der Ein­woh­ner zu schüt­zen, ih­nen ir­gend­wann ei­nen Le­bens­raum oh­ne Ge­fah­ren durch Kriegs­las­ten bie­ten zu kön­nen und die Re­gio­nen kon­kur­renz­fä­hig zu al­len an­de­ren in Bran­den­burg zu ma­chen.

Im ge­sam­ten Land wur­den nach der jüngs­ten Sta­tis­tik aus dem ver­gan­ge­nen Jahr rund 240 Ton­nen Kampf­mit­tel ge­fun­den und ver­nich­tet. Bran­den­burg gab da­für 10,5 Mil­lio­nen Eu­ro aus. Auch künf­tig wird sehr viel Geld nö­tig sein. Un­ter­stüt­zung vom Bund ist des­halb un­er­läss­lich.

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