Haus durch Fett­ex­plo­si­on schwer be­schä­digt

Feu­er in Som­mer­feld / Be­woh­ner ver­letzt

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Som­mer­feld. Ei­ne Fett­ex­plo­si­on hat am Don­ners­tag­mit­tag ein Ein­fa­mi­li­en­haus an der Ho­hen­bru­cher Stra­ße in Som­mer­feld schwer be­schä­digt. Nach An­ga­ben des Krem­me­ner Stadt­brand­meis­ters Gerd Ler­che brann­te die Kü­che aus. Das Erd­ge­schoss des Hau­ses sei vor­erst nicht mehr be­wohn­bar. Zwei Men­schen er­lit­ten Ver­let­zun­gen.

Wie Po­li­zei und Feu­er­wehr in­for­mier­ten, hat­ten die Haus­be­woh­ner of­fen­bar But­ter in ei­ner Pfan­ne auf dem Herd ver­ges­sen, wäh­rend sie sich im Gar­ten auf­hiel­ten. Als die But­ter be­reits zu Öl zer­lau­fen war, Feu­er fing und sich star­ker Rauch bil­de­te, ver­such­ten sie, den Brand mit Was­ser aus dem Gar­ten­schlauch zu lö­schen. „Das ist das Fal­sches­te, was man in ei­ner sol­chen Si­tua­ti­on tun kann“, sag­te Gerd Ler­che. Das Was­ser ha­be ei­ne Ex­plo­si­on ver­ur­sacht, die Kü­che sei dar­auf­hin in Flam­men auf­ge­gan­gen. „Fett­brän­de nie mit Was­ser lö­schen, son­dern mit ei­ner De­cke er­sti­cken“, stell­te der Stadt­brand­meis­ter klar.

Die Feu­er­wehr rück­te mit acht Fahr­zeu­gen und 26 Kräf­ten aus Krem­men, Beetz, Som­mer­feld, Staf­fel­de und Groß-Zie­then an und war gut zwei St­un­den im Ein­satz. Die 63-jäh­ri­ge Haus­be­woh­ne­rin wur­de vor Ort be­han­delt, der fünf Jah­re äl­te­re Mann ins Kran­ken­haus ge­bracht. (til)

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