Glam­be­cker Fei­er­abend­ge­läut

Dorf- und Kirch­fest am 30. Ju­ni wird vor­be­rei­tet

Märkischer Zeitungsverlag Oranienburger Generalanzeiger - - S-bahn-gemeinden / Löwenberger Land -

„Vi­el­leicht soll­ten wir den Be­ginn der Sit­zung das nächs­te Mal doch auf Vier­tel nach Sechs ver­schie­ben“, scherzt Glam­becks Orts­vor­ste­he­rin Hil­de Pelt­zer-Bla­se, als sie um Punkt 18 Uhr mit dem ers­ten Glo­cken­schlag die Ta­gung im Ge­mein­de­raum der Kir­che er­öff­net. Die Glo­cke hat mit ih­rem Läu­ten die Uhr­zeit kor­rekt an­ge­zeigt, doch woll­te das Läu­ten an­schei­nend nicht mehr ver­stum­men. War­um? „Weil das das so­ge­nann­te Fei­er­abend­ge­läut ist“, er­klärt sie. „Das ha­ben wir im Kir­chen­kreis Herz­berg-Lin­dow, zu dem auch Glam­beck und Grie­ben ge­hö­ren, jüngst be­schlos­sen. Es zeig­te frü- her den Bau­ern auf dem Feld den Fei­er­abend an und dau­er­te fünf Mi­nu­ten. An die­se Tra­di­ti­on woll­ten wir er­in­nern“, er­klärt sie. Tat­säch­lich en­det das Ge­läut auch nach fünf Mi­nu­ten. Das wich­tigs­te The­ma der Be­ra­tung ist nun die Vor­be­rei­tung des Dorf- und Kir­chen­fes­tes am 30. Ju­ni. Denn die Glam­be­cker ha­ben sich wie­der viel vor­ge­nom­men und or­ga­ni­sie­ren das auch meist in Ei­gen­re­gie. Fes­te Ter­mi­ne sind der Got­tes­dienst um 14 Uhr und der Auf­tritt der „Oran­ge Voices“aus Ora­ni­e­burg um 17 Uhr. Nun geht es um die Fein­pla­nung. Für die Kin­der soll es ei­ne Hüpf­burg ge­ben, na­tür­lich aus Stroh, wenn die Ern­te da schon be­gon­nen hat, au­ßer­dem ei­ne Ba­s­tel­ecke und na­tür­lich Spie­le.

Kaf­fee und Ku­chen, Def­ti­ges auf dem Grill, Ke­gel­bahn so­wie Tom­bo­la sol­len für die Er­wach­se­nen or­ga­ni­siert wer­den. Als über­ge­ord­ne­tes Mot­to der Tom­bo­la steht auch in die­sem Jahr wie­der das The­ma „Haus und Gar­ten“.

Da­mit sich nach dem Kon­zert nicht gleich Auf­bruch­stim­mung ein­stellt, soll ein Mu­sik-Un­ter­hal­ter en­ga­giert wer­den, der es ver­steht so­wohl, Jung als auch Alt zu un­ter­hal­ten und vor al­lem auf dem Fest­platz zu hal­ten, so die Kom­mu­nal­po­li­ti­ker. (veb)

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