Cottbus plant Waf­fen­ver­bots­zo­nen

Stadt re­agiert auf Ge­walt un­ter Flücht­lin­gen

Märkischer Zeitungsverlag Oranienburger Generalanzeiger - - RAT & TAT -

Cottbus. Als Kon­se­quenz aus den schwe­ren Aus­ein­an­der­set­zun­gen un­ter Flücht­lin­gen in Cottbus will die Stadt­ver­wal­tung in Tei­len der Stadt ein Waf­fen­ver­bot ein­füh­ren. „Wir sind da­zu in Ab­stim­mun­gen mit dem In­nen­mi­nis­te­ri­um und der Po­li­zei“, sag­te Ober­bür­ger­meis­ter Hol­ger Kelch (CDU) am Don­ners­tag. Die­se an­ge­streb­te Waf­fen­ver­bots­zo­ne sol­le auch zum Ziel ha­ben, dass die Po­li­zei leich­ter Kon­trol­len ma­chen kön­ne. Kelch be­ton­te zu­dem: „Wir wol- len deut­lich ma­chen: Der Rechts­staat funk­tio­niert.“

Am Di­ens­tag war es in Cottbus er­neut zu An­grif­fen un­ter Asyl­be­wer­bern ge­kom­men. Da­bei wur­den meh­re­re Män­ner ver­letzt, es kam un­ter an­de­rem zu ei­ner Stich­wun­de so­wie zu Ver­let­zun­gen am Kopf und im Ge­sicht. Die An­grif­fe, un­ter an­de­rem zwi­schen Män­ner­grup­pen aus Af­gha­nis­tan und Tsche­tsche­ni­en, spiel­ten sich vor al­lem im Um­feld ei­ner Asyl­be­wer­ber­un­ter­kunft ab. (dpa)

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.