Die JVA in Wul­kow

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Die JVA Wul­kow wur­de von 1999 bis 2001 auf dem Ge­län­de ei­ner ehe­ma­li­gen GUSLie­gen­schaft ge­baut. Es war der ers­te Ge­fäng­nis-Neu­bau in Bran­den­burg nach der Wen­de.

Die Bau­kos­ten be­lie­fen sich auf rund 40,9 Mil­lio­nen Eu­ro. Die Län­ge der Au­ßen­mau­er be­trägt 1,65 Ki­lo­me­ter. Das Ge­län­de da­hin­ter ist et­wa 135 000 Qua­drat­me­ter groß. Ent­ge­gen der Ge­rüch­te gibt es auf dem Are­al kein Schwimm­bad und auch kei­ne Sau­na für die In­haf­tier­ten.

Die JVA hat ins­ge­samt et­wa 160 Haft­plät­ze aus­schließ­lich für Män­ner aus dem Raum Ost­p­rig- nitz-Rup­pin, Ober­ha­vel, Pri­gnitz und Ucker­mark, die sich in Un­ter­su­chungs­haft be­fin­den oder ei­ne Stra­fe von nicht mehr als drei Jah­ren ver­bü­ßen. Zu­dem wer­den dort Zi­vil­haft, Straf­ar­rest, Aus­lie­fe­rungs- und Durch­lie­fe­rungs­haft voll­streckt. Wolf-Dietrich Voigt ist seit De­zem­ber 2016 Lei­ter der JVA.

Das Pro­jekt „Rup­pich – Der Sound aus dem Knast“star­te­te im Jahr 2017. „Rupp“steht da­bei für Neu­rup­pin, „ich“für die Pro­jekt­teil­neh­mer im Knast, de­nen auch ei­ne Rup­pig­keit nach­ge­sagt wird. Es wird von dem Ver­ein Me­ta­ver­sa, Ver­ein für Me­di­en, Bil­dung und Kul­tur, un­ter­stützt. (kus)

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