Un­schul­dig im Knast!

Wie ei­ne Deut­sche in den USA al­les ver­lor – nur nicht ih­ren Le­bens­mut

Maxi (Germany) - - Inhalt -

Nur noch elf St­un­den Flug und dann kann Ste­fa­nie Gies­sel­bach ih­ren Freund Christoph am Ham­bur­ger Flug­ha­fen wie­der in die Ar­me schlie­ßen. Nach an­dert­halb Jah­ren Fern­be­zie­hung, in de­nen sie für ih­ren deut­schen Ar­beit­ge­ber in der Chi­ca­go­er Nie­der­las­sung ge­ar­bei­tet hat, checkt sie am Ga­te ein, um end­lich die Heim­rei­se an­zu­tre­ten. Aber es kommt ganz an­ders – zwei Män­ner und ei­ne Frau von der Ein­wan­de­rungs-und Zoll­be­hör­de bau­en sich be­droh­lich vor ihr auf: „Ste­fa­nie, Sie sind ver­haf­tet!“Im nächs­ten Mo­ment kli­cken die Hand­schel­len am Check-in-schal­ter – und das Le­ben der da­mals 29-Jäh­ri­gen än­dert sich schlag­ar­tig. Es klingt wie die Auf­takt­sze­ne ei­nes schlech­ten Kri­mis, aber für die jun­ge Frau ist es bru­ta­le Rea­li­tät: Sie kommt in den Knast und büßt fünf Jah­re für ein Ver­bre­chen, das nicht sie, son­dern ihr Ar­beit­ge­ber be­gan­gen hat. Heu­te ist Ste­fa­nie 38 Jah­re alt. Über die­sen Mo­ment am Flug­ha­fen sagt sie: „Es war der größ­te Schock mei­nes Le­bens.“Den sie nicht hat kom­men se­hen, denn be­gon­nen hat al­les wie ein Traum … 2006 zieht Ste­fa­nie nach Chi­ca­go. Dort soll sie das Ho­nig­ge­schäft des deut­schen Im­port-ex­port-un­ter­neh­mens Al­f­red L. Wolff füh­ren, bei dem sie schon ih­re Aus­bil­dung zur Au­ßen­han­dels­kauf­frau ge­macht hat. Sie lebt in ei­nem schi­cken Apart­ment­haus mit Blick auf den La­ke Mi­chi­gan. Die Frau, die ih­rem Ge­gen­über beim Ge­spräch auf­merk­sam in die Au­gen schaut und ei­nen oft ver­trau­lich am Arm be­rührt, fin­det schnell Freun­de, fühlt sich in ih­rer neu­en Hei­mat wohl. Bis sie merkt, dass in Ame­ri­ka die Ge­schäf­te an­ders lau­fen. Was zu Ste­fa­nies wahr ge­wor­de­nem Alb­traum wird, nen­nen die Us-me­di­en flap­sig „Ho­ney­ga­te“: Um die ho­hen Schutz­zöl­le auf in Chi­na pro­du­zier­ten Ho­nig zu um­ge­hen, wur­de falsch de­kla­rier­te Wa­re in die USA ver­schifft. Das sü­ße Gold kam auf dem Pa­pier dann nicht mehr aus dem Reich der Mit­te, son­dern zum Bei­spiel aus Ma­lay­sia oder Russ­land, wo die chi­ne­si­schen Zu­lie­fe­rer Schein­fir­men auf­ge­baut hat­ten. 80 Mil­lio­nen Dol­lar Scha­den sei­en den USA so ent­stan­den, sagt der Staats­an­walt – und Ste­fa­nie wird vor­ge­wor­fen, Teil die­ser Ver­schwö­rung zu sein. Der Rich­ter sieht das ge­nau­so. Ste­fa­nie wan­dert vom Flug­ha­fen in Un­ter­su­chungs­haft. Was dann pas­siert, be­schreibt sie in ih­rem Buch* „Mei­ne ab­ge­schmink­ten Jah­re“so: „Sie schie­ben mich in ei­nen kah­len Raum, in dem es nichts als ei­ne Me­tall­toi­let­te und ei­ne schä­bi­ge Sitz­bank gibt. Hier ist Platz für be­stimmt zwan­zig Leu­te, aber ich bin ganz al­lein. Ei­ne Kli­ma­an­la­ge bläst eis­kal­te Luft her­ein. Ich weiß nicht, wie viel Zeit ver­gan­gen ist, als ei­ne schwar­ze Jus­tiz­be­am­tin mich ab­holt. Sie bringt mich in ei­nen Um­klei­de­raum mit me­ter­ho­hen Re­ga­len, in de­nen Ge­fäng­nis­klei­dung in al­len er­denk­li­chen Grö­ßen la­gert. ‚Zieh dei­ne Sa­chen aus und reich sie mir ein­zeln rü­ber‘, ord­net sie rou­ti­niert, fast ein we­nig ge­lang­weilt, an.“Ste­fa­nie muss al­les ab­ge­ben: von der Un­ter­wä­sche über ih­re gol­de­nen Ohr­rin­ge bis hin zu den Haar­gum­mis, die ihr lan­ges blon­des Haar zu­sam­men­hal­ten. Zum Schluss steht sie für die Lei­bes­vi­si­ta­ti­on split­ter-

fa­ser­nackt vor der Frau. Über die Ste­fa­nie schreibt: „‚Schüt­tel dei­ne Haa­re aus‘, ver­langt sie. Ich schaue sie un­gläu­big an. ‚Na los, Kopf runter‘, sagt sie mür­risch. ‚Ist das et­wa dein ers­tes Mal?‘ Da­nach in­spi­ziert sie mei­ne Ohr­läpp­chen, schaut mir in den Mund, lässt mich die Fü­ße an­he­ben, da­mit sie die Fuß­soh­len se­hen kann. Ich muss mei­ne Brüs­te nach­ein­an­der an­he­ben und die Ar­me in die Luft stre­cken, da­mit sie auch mei­ne Ach­sel­höh­len kon­trol­lie­ren kann. Mir ist bit­ter­kalt, aber ich be­fol­ge ih­re An­wei­sun­gen. ‚Squat and cough‘, for­dert sie zu­letzt. – ‚Wie bit­te?‘ – ‚Squat and cough!‘ Sie muss sich noch mehr­mals wie­der­ho­len, bis ich ver­ste­he. Ich soll breit­bei­nig in die Ho­cke ge­hen und hus­ten. Falls ich ir­gend­wel­che Schmug­gel­wa­re in mei­nen Kör­per­öff­nun­gen mit mir her­um­tra­ge, wür­de die­se da­bei zu­ta­ge kom­men.“Ab jetzt ist Ste­fa­nie „Fe­deral In­ma­te“mit der Num­mer 22604424. Ih­re Gar­de­ro­be be­steht aus ei­ner knall­or­an­gen Ho­se, ei­nem kas­ti­gen Ober­teil mit kur­zen Är­meln und ei­nem Oma-schlüp­fer. Ihr Reich wäh­rend der U-haft: ei­ne pa­pier­dün­ne Ma­trat­ze mit ka­ki­grü­ner Kratz­de­cke. Das Es­sen, das sie sich auf ei­nem gelb­lich brau­nen Ta­blett holt, wür­de sie „im ech­ten Le­ben“nicht mal ei­nem Vier­bei­ner zu­mu­ten. Am schlimms­ten aber ist ihr Ge­müts­zu­stand: „Vor Lan­ge­wei­le be­kom­me ich Kopf­schmer­zen. Mein ge­sam­ter Ober­kör­per ist mit schmerz­haft ent­zün­de­ten Pus­teln über­zo­gen, mei­ne Haut schon nach we­ni­gen Ta­gen grau, mei­ne Haa­re hän­gen stumpf und sträh­nig her­un­ter. Stress, Schlaf­man­gel, Hun­ger und Angst for­dern ih­ren Tri­but. Die dre­cki­ge Luft aus der Kli­ma­an­la­ge, die wir stän­dig ein­at­men, tut ihr Üb­ri­ges.“Auch heu­te noch ist Ste­fa­nie er­staunt, wie schnell man von ei­ner an­sehn­li­chen Frau zum un­ge­pfleg­ten Kna­cki wird. Da­zu kommt die stän­di­ge Angst, et­was falsch zu ma­chen und vom Wach­per­so­nal be­straft zu wer­den. Bis sie ih­re Fa­mi­lie und ih­ren Freund an­ru­fen kann, ver­ge­hen Tage. Und dann herrscht auf bei­den Sei­ten der Lei­tung pu­re Fas­sungs­lo­sig­keit: „Das kön­nen die doch nicht ma­chen!“Doch, kön­nen sie, er­klärt auch der An­walt. Weil die Fir­ma in Deutsch­land nicht zu fas­sen ist, muss Ste­fa­nie vor Ort als Sün­den­bock her­hal­ten. Wäh­rend die­ser gan­zen Zeit – und auch da­nach – wird sich Al­f­red L. Wolff nie nach sei­ner Mit­ar­bei­te­rin er­kun­di­gen und sich hin­ter dem Kon­takt­ver­bot vers­te-

cken. In Ste­fa­nie wächst ei­ne un­glaub­li­che Wut und Ver­bit­te­rung: „Ich ha­be so oft da­von ge­re­det, wie ich mich rä­chen wür­de, wenn al­les vor­bei ist, dass mei­ne Mut­ter ir­gend­wann sag­te: ‚St­ef­fi, zum Glück hast du dich spä­ter wie­der auf dich kon­zen­triert!‘.“Am 19. Tag nach ih­rer Ver­haf­tung wird die An­ge­klag­te auf Kau­ti­on frei­ge­las­sen – Ste­fa­nies El­tern und Christoph ha­ben ihr ge­sam­tes Er­spar­tes ge­op­fert. So­gar ih­re ame­ri­ka­ni­schen Nach­barn ge­ben selbst­los ih­re Woh­nung als Pfand her. Das Ge­fäng­nis darf sie jetzt zwar ver­las­sen, frei ist sie aber nicht. Ei­ne elek­tro­ni­sche Fuß­fes­sel do­ku­men­tiert Tag und Nacht, wo Ste­fa­nie sich auf­hält. All­mäh­lich däm­mert ihr, dass sie das Ge­fäng­nis mit nach drau­ßen ge­nom­men hat: „Ich füh­le mich auf der Stra­ße ver­folgt, stets ha­be ich Angst, ir­gend­et­was falsch zu ma­chen. Fast drei­ßig Jah­re ha­be ich mich mit Selbst­ver­ständ­lich­keit durch die Welt be­wegt. Da­mit ist es vor­bei.“Es fol­gen Jah­re der Un­ge­wiss­heit, in de­nen sie auf ih­ren Pro­zess war­tet. Al­le drei Mo­na­te wird die Frist ver­län­gert – ein Le­ben in der War­te­schlei­fe. Freun­de sa­gen ihr spä­ter: „St­ef­fi, an dei­ner Stel­le hät­te ich an­ge­fan­gen, zu trin­ken oder an Selbst­mord zu den­ken!“Aber das ist nicht ih­re Art. Wer Ste­fa­nie ken­nen­lernt, trifft auf ei­ne of­fe­ne Frau, die in kla­ren, gut über­leg­ten Sät­zen spricht. Von Ver­bit­te­rung kei­ne Spur. Statt sich in Selbst­mit­leid zu suh­len, sucht sie sich wäh­rend der Zeit ih­rer Über­wa­chung ei­nen Job als Kell­ne­rin. Haupt­sa­che, un­ter Leu­te kom­men und sich ab­len­ken! Von ih­rem klei­nen Lohn gönnt sie sich ein­mal die Wo­che was Neu­es zum An­zie­hen oder ei­nen Spa-tag mit ei­ner Freun­din. Die See­le strei­cheln nennt Ste­fa­nie das. Au­ßer­dem en­ga­giert sie sich frei­wil­lig bei dem Pro­jekt „Shel­ter & Ho­pe“, küm­mert sich dort um bet­tel­ar­me, psy­chisch kran­ke Men­schen. Ei­ne Ar­beit, über die sie spä­ter sa­gen wird, dass sie ihr sinn­vol­ler er­scheint, „als das, was ich vor­her ge­tan ha­be: Con­tai­ner mit Ho­nig von A nach B ver­schie­ben“. All­mäh­lich ent­steht wie­der so was wie All­tag. Trotz­dem schreibt sie: „Die­se Zeit in Chi­ca­go ist kein Aben­teu­er, das ich mir frei­wil­lig aus­ge­sucht ha­be. Je­den ein­zel­nen Tag, den ich ge­zwun­ge­ner­ma­ßen dort ver­brin­gen muss, strei­che ich abends in mei­nem Ka­len­der ab. Und es fällt mir nicht leicht, aus der Fer­ne zu ver­fol­gen, wie das Le­ben

in Deutsch­land wei­ter­geht. Nach und nach hei­ra­ten mei­ne Freun­din­nen und Freun­de, sie grün­den Fa­mi­li­en, zie­hen aus ih­ren Sing­le­bu­den in fa­mi­li­en­taug­li­che Häu­ser am Stadt­rand. Ich aber kann über sol­che Schrit­te nicht mal nach­den­ken und ih­re Hoch­zei­ten und Kinds­tau­fen nicht mit­fei­ern.“Im Som­mer 2012 kommt der Mo­ment der Ge­wiss­heit: Ste­fa­nie muss ins Ge­fäng­nis – ob­wohl sie mit den Be­hör­den ko­ope­rier­te und sich schul­dig be­kann­te. Ein Jahr und ei­nen Tag wird sie in ei­nem Frau­en­gefäng­nis in West Vir­gi­nia ver­brin­gen. Aber die­ses Mal geht sie bes­ser vor­be­rei­tet, liest sich al­le Re­geln und Rat­ge­ber im Netz durch, kün­digt Han­dy­ver­trä­ge, legt Te­le­fon­lis­ten an. Hin­ter Git­tern be­kommt sie den Spitz­na­men „The Ger­mi­na­tor“. Um nicht den Ver­stand zu ver­lie­ren, ist al­les, wor­auf sich Ste­fa­nie die nächs­ten Mo­na­te kon­zen­trie­ren wird, sie selbst: „Ich ha­be mir im­mer wie­der ge­sagt, ich wer­de hier je­den Tag ge­nau ein­mal er­le­ben – mei­nen Ge­burts­tag, Os­tern, Weih­nach­ten. Mir hat auch sehr ge­hol­fen, dass ich hier die kür­zes­te Haft­stra­fe ab­sit­zen muss.“Sie ar­bei­tet in der Ge­fäng­nis­kü­che, um et­was zu tun zu ha­ben. Steht je­den Mor­gen um halb fünf auf, macht ihr Bett, schrubbt dann Back­ble­che. Schnell ver­in­ner­licht sie, dass man sich von „Stress­ma­chern“fern­hal­ten muss, um ja nicht in der Iso­la­ti­ons­haft zu lan­den. Über­haupt ist die flei­ßi­ge Deut­sche über­rascht vom Zu­sam­men­halt der In­sas­sin­nen, der ihr ge­hol­fen hat, die Zeit durch­zu­ste­hen: „Vor mei­nem Haft­an­tritt ha­ben mir al­le ein­ge­bläut, kei­ne Ge­schen­ke an­zu­neh­men, ich ha­be es mir selbst im­mer wie­der vor­ge­be­tet: Ver­traue nie­man­dem, schlie­ße kei­ne Freund­schaf­ten! So­bald du dich im Knast von je­man­dem ab­hän­gig machst, hast du ver­lo­ren. Aber schon nach we­ni­gen St­un­den war ich er­leich­tert und ge­rührt über so viel Hilfs­be­reit­schaft und Freund­lich­keit.“So wird sie am ers­ten Tag mit klei­nen Ge­schen­ken wie Trink­be­cher oder Ther­moun­ter­ho­sen be­grüßt – von Frau­en, die selbst kaum was ha­ben. Denn in den ka­ki­far­be­nen Uni­for­men ste­cken zwar Schwerst­kri­mi­nel­le (Dro­gen­ver­kauf, Dieb­stahl oder Kör­per­ver­let­zung wa­ren noch die harm­lo­se­ren Ver­ge­hen), aber gleich­zei­tig Frau­en, die we­gen ih­rer Her­kunft meist gar kei­ne Chan­ce auf ein bür­ger­li­ches Le­ben hat­ten. Dank der Ge­mein­schaft ge­lingt es Ste­fa­nie, ihr Vor­ha­ben, auch in der Haft sie selbst zu blei­ben, durch­zu­zie­hen. Im Nach­hin­ein sagt sie: „Sie ha­ben mir al­les ge­nom­men, vor al­lem mei­ne Selbst­be­stimmt­heit, aber wer ich bin, konn­ten sie nicht än­dern.“Nur ih­re Be­zie­hung hat die­se per­sön­li­che Tra­gö­die nicht über­stan­den. Christoph trennt sich nach Jah­ren des War­tens. „Das war wohl die schlimms­te Zeit. Zu Hau­se könn­test du noch ver­su­chen, et­was zu ret­ten. Aber wenn dei­ne ein­zi­ge Mög­lich­keit ist, an­zu­ru­fen und der an­de­re nimmt nicht ab, kommst du dir un­end­lich hilf­los und falsch be­han­delt vor.“Heu­te emp­fin­det sie kei­nen Groll mehr. Ja, sie hat fünf Jah­re ih­res Le­bens ver­lo­ren, ist aber auch ge­stärkt aus die­ser Zeit her­aus­ge­gan­gen. Ste­fa­nie lebt wie­der in Ham­burg, hat ei­nen neu­en Part­ner, ei­ne neue Woh­nung, ei­nen neu­en Job. Stig­ma­ti­siert – wie vie­le ih­rer Mit­in­sas­sin­nen – wur­de sie nach ih­rer Zeit als „Knas­ti“nie. Dass sie am Ca­fé-tisch ne­ben­an je­mand über ih­re Zeit hin­ter Git­tern re­den hö­ren könn­te, macht ihr nichts aus. Ste­fa­nie hat die­se Zeit als Teil ih­res Le­bens ak­zep­tiert.

Ste­fa­nie freut Sich auf ih­re Zeit in den USA, als sie 2006 Ham­burg ver­lässt

Über 90 Pro­zent Der fäl­le wer­den per „Plea Bar­gain“ent­schie­den: durch ei­nen Hin­ter­zim­mer­de­al zwi­schen Rich­ter und Staats­an­walt. Der An­ge­klag­te hat meist kei­ne an­de­re Chan­ce, als zu­zu­stim­men – so auch Ste­fa­nie

er­zählt sky­line von Chi­ca­go Die von Den Gros­sen hoff­nun­gen für Ste­fa­nie Sind vie­ler Gross­städ­ter. hier ih­re träu­me zer­platzt

im 47. Stock DES „Park View Pa­lace“wohn­te Ste­fa­nie, be­vor sie ih­ren Aus­blick auf den Mi­chi­gan­see ge­gen Zel­len­git­ter tau­schen muss­te

Die Zahl Der weib­li­chen Ge­fan­ge­nen ist in den USA in 30 Jah­ren um das Acht­fa­che mehr ge­stie­gen als bei den Män­nern

mehr als Zwei Mil­lio­nen men­schen ha­ben 2013 in den Usa ih­re stra­fe hin­ter Git­tern ver­büsst – 200 000 da­von sind frau­en

Hoff­nungs­los über­füllt: In der „Se­cu­re Fe­ma­le Fa­ci­li­ty Ha­zel­ton“ver­büß­te Ste­fa­nie ih­re Haft­stra­fe mit 750 In­sas­sin­nen – ob­wohl ei­gent­lich nur 512 dort Platz ha­ben

Ge­fan­ge­ne num­mer 22604-424 Ste­fa­nie ist seit der Ent­las­sung „ban­ned for li­fe“, darf die USA nie wie­der be­tre­ten. Das wür­de sie auch gar nicht wol­len, sagt sie

Nach vorn In je­der Le­bens­la­ge – die­se Hal­tung Hat schau­en ame­ri­ka­nern sich ste­fa­nie bei den trotz al­lem ab­ge­schaut

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