Pan­nen­hil­fe

Die Au­gen­li­der sind schwer wie Blei, der We­cker bim­melt schon ewig, und oh­ne Kaf­fee geht eh nichts: Auf­ste­hen ist für Mor­gen­muf­fel ei­ne Qu­al! Wie wir end­lich mit mehr Elan aus den Fe­dern kom­men

Maxi (Germany) - - Inhalt -

Schnarch, ich komm nicht aus dem Bett …

Tipps für Mor­gen­muf­fel

Zu­erst mal: „Ob wir Früh- oder Spät­auf­ste­her sind, be­stimmt un­se­re in­ne­re bio­lo­gi­sche Uhr“, sagt Schlaf­me­di­zi­ner und Au­tor Hans-gün­ter Weeß*. Eu­len sind al­so nicht fau­ler als Ler­chen! Wie wir aus dem Bett kom­men, hängt aber auch da­von ab, ob wir abends rich­tig rein­ge­hen.

Wie MAN Sich bet­tet … „Wer ein paar Din­ge be­ach­tet, sorgt für ei­ne er­hol­sa­me Nacht­ru­he: Abends al­so auf Sport, Al­ko­hol, Kaf­fee und fet­ti­ges Es­sen ver­zich­ten“, rät Weeß. Spä­tes­tens ei­ne St­un­de vor dem Schla­fen­ge­hen ist Di­gi­tal-de­tox an­ge­sagt – dann Han­dy und Ta­blet aus der Hand le­gen. Durch­schnitt­lich brau­chen wir sie­ben bis acht St­un­den Schlaf – und dann heißt es: Zu­sam­men­rei­ßen und Fin­ger weg von der Snoo­ze­tas­te des We­ckers! Sonst weiß un­ser Kopf durch das stän­di­ge Auf­wa­chen und Ein­schla­fen nicht, ob er nun wach oder mü­de sein soll. Die Fol­ge: Wir hän­gen den gan­zen Tag durch.

Good Morning, World! Da­mit ge­nau das nicht pas­siert, las­sen schlaue Eu­len die Gar­di­nen auf und die Roll­lä­den oben. Denn mit den Licht­strah­len der auf­ge­hen­den Son­ne geht die Pro­duk­ti­on des Schlaf­hor­mons Me­la­to­nin ganz na­tür­lich zu­rück – wir wer­den sanf­ter wach. Üb­ri­gens: An der obers­ten Fal­te des lin­ken klei­nen Fin­gers ist der An­ti-mü­dig­keits-punkt. Wer den drei Mi­nu­ten fest drückt, weckt sei­ne Le­bens­geis­ter. Den Kreis­lauf brin­gen ei­ne wech­sel­war­me Du­sche und viel Sau­er­stoff in Gang: Am of­fe­nen Fens­ter den Son­nen­gruß üben und sich schon mal aufs Früh­stück freu­en. So kann’s nur ein gu­ter Tag wer­den!

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