Das sagt au­tor und agnos­ti­ker

Maxi (Germany) - - Fragen An Das Leben -

adri­an naef

„Ich ver­su­che, mit so we­nig Glau­ben wie mög­lich aus­zu­kom­men. Kraft ge­ben mir statt­des­sen po­si­ti­ve Men­schen, Le­bens­lust, Lie­be, Fes­te und die Er­fah­rung, dass es nach schlim­men Kri­sen im­mer wei­ter­geht. An­de­re Men­schen fin­den all das in der Re­li­gi­on, aber auch Grün­de für Vor­ur­tei­le und das Recht, ins Le­ben an­de­rer ein­zu­grei­fen. Glau­be ist – nach mei­nem Er­le­ben – fo­kus­sier­te Hoff­nung. Aber so schnell, wie man die Hoff­nung ver­liert, ver­liert man auch ihn. Das Uni­ver­sum ist zwei­fel­los ein Mys­te­ri­um, das wir Men­schen nie ent­rät­seln wer­den. In­so­fern gibt es ei­ne grö­ße­re Macht, aber ich wür­de sie kei­nes­wegs ei­ner per­sön­li­chen Gott­heit zu­ord­nen. Wo Gläu­bi­ge sa­gen: ‚Ich weiß‘, sagt der Agnos­ti­ker: ‚Ich weiß nicht‘.“Adri­an Naef, 69, Au­tor des Bu­ches „Re­li­gi­on oh­ne Re­li­gio­nen: Was wir ver­ges­sen – was wir mit­neh­men wol­len“, Els­ter Ver­lag, 38 Eu­ro

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