Leo Mon­ta­da ist Psy­cho­lo­ge und Neid-ex­per­te:

Maxi (Germany) - - Zeitgeist -

„Wenn wir uns ein­ge­ste­hen, wor­auf wir nei­disch sind, sei es das gute Aus­se­hen, er­brach­te Leis­tun­gen oder Po­pu­la­ri­tät, dann kön­nen wir die Per­son als Vor­bild se­hen und ver­su­chen, ihr ähn­li­cher zu wer­den. Das er­for­dert na­tür­lich et­was An­stren­gung. Er­wächst der Neid aber aus dem Ge­fühl ‚Das kann ich gar nicht‘, dann muss man sich auch nicht be­mü­hen. In so ei­nem Fall macht man sich am bes­ten von ihm frei, in­dem man die per­sön­li­che Be­deu­tung der Per­son run­ter­fährt. Im ers­ten Schritt kann es schon rei­chen, den be­nei­de­ten Men­schen bei al­len So­ci­al-me­dia-ac­counts zu lö­schen, um nicht stän­dig mit dem ver­meint­li­chen ei­ge­nen Un­ver­mö­gen kon­fron­tiert zu wer­den. Reicht das nicht, soll­ten man­che so­gar ei­nen Job- oder Orts­wech­sel er­wä­gen.“

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