GRA­HAM THO­MAS:

DIE GRAUE EMI­NENZ VON GROSS­BRI­TAN­NI­ENS GARTENWELT

Mein Landgarten - - Berühmte Rosen -

Als Gra­ham Stuart Tho­mas am 16. April 2003 starb, hat­te er al­les er­reicht, was man sich von ei­nem Gärt­ner­le­ben wün­schen kann: Rund 30 Jah­re lang war er Gar­ten­be­ra­ter des Na­tio­nal­trust, der En­g­lands Schlös­ser und Park­an­la­gen ver­wal­tet. In die­ser Po­si­ti­on über­wach­te und ko­or­di­nier­te er die Wie­der­her­stel­lung ei­ni­ger be­rühm­ter Gar­ten­an­la­gen, dar­un­ter auch Mot­tis­font Ab­bey na­he Sout­hamp­ton. Er ge­stal­te­te Gärten, ver­fass­te zahl­rei­che ein­fluss­rei­che Gar­ten­bü­cher und war dar­über hin­aus ein ta­len­tier­ter Künst- ler: Er mal­te, schrieb Ge­dich­te und konn­te mu­si­zie­ren. Für sei­ne Ar­beit und sei­ne Er­run­gen­schaf­ten be­kam er zahl­rei­che Aus­zeich­nun­gen, dar­un­ter ei­ne von der Gar­den Wri­ters Guild für sein Le­bens­werk so­wie den Or­den des Bri­tish Em­pi­re. Sei­ne gro­ße Lei­den­schaft galt den Al­ten Ro­sen. Gra­ham Tho­mas war es, der sie in den 1950ern aus ih­rem Dorn­rös­chen­schlaf weck­te und ih­nen zu neu­er Po­pu­la­ri­tät ver­half. Ihm zu Eh­ren tauf­te der Züch­ter Da­vid Aus­tin die bes­te sei­ner gel­ben Ro­sen auf den Na­men Gra­ham Stuart Tho­mas.

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