Ein Klas­si­ker im Gar­ten

Mein Landgarten - - Tipps & Themen -

Pfingst­ro­sen wer­den so­wohl in Eu­ro­pa als auch in Asi­en schon seit Jahr­hun­der­ten kul­ti­viert und ge­hö­ren zu den tra­di­ti­ons­reichs­ten Gar­ten­pflan­zen über­haupt. Bo­ta­nisch ge­se­hen zähl­ten sie ur­sprüng­lich zur Fa­mi­lie der Hah­nen­fuß­ge­wäch­se, wer­den mitt­ler­wei­le aber in ei­ner ei­ge­nen Fa­mi­lie un­ter dem Be­griff Paeo­ni­aceae zu­sam­men­ge­fasst. Von Blau­tö­nen ab­ge­se­hen, bie­ten sie von kla­rem Weiß bis zu knal­li­gem Rot ei­ne gro­ße Band­brei­te ver­spiel­ter Farb­nu­an­cen. In Bau­ern­gär­ten wur­de meist Paeo­nia of­fi­ci­na­lis, die Ech­te Pfingstrose ge­pflanzt. We­gen ih­res ei­gen­tüm­li­chen Ge­ruchs wird sie auch Es­sigro­se ge­nannt. Hil­de­gard von Bin­gen emp­fahl die­se Pfingstrose so­gar als Mit­tel ge­gen Geis­tes­krank­hei­ten. Mitt­ler­wei­le wer­den in hie­si­gen Gärten auch ger­ne Edel-Pfingst­ro­sen ge­pflanzt, die in vie­len Sor­ten er­hält­lich sind. Sie wur­den meist auf Ba­sis der ur­sprüng­lich aus Os­t­a­si­en stam­men­den Art Paeo­nia lac­tif­lo­ra ge­züch­tet.

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