Wir ha­ben den Sau­er­amp­fer von der Wie­se in die Kü­che ge­holt.

Vie­le lern­ten ihn schon als Kind auf ih­ren Streif­zü­gen durch die ho­hen Wie­sen ken­nen. Den sau­ren Blät­tern des Wie­sen-Sau­er­amp­fers wur­den frü­her so­gar Heil­kräf­te zu­ge­spro­chen, heu­te er­freu­en sie sich aber vor al­lem in der Na­tur­kü­che gro­ßer Be­liebt­heit.

Mein Landgarten - - Inhalt -

Das wild wach­sen­de Kraut ge­hört zur Fa­mi­lie der Knö­te­rich­ge­wäch­se und kann bis zu ei­nem Me­ter hoch wer­den. Cha­rak­te­ris­tisch für den Sau­er­amp­fer sind sei­ne läng­li­chen, pfeil­för­mi­gen Blät­ter und die ty­pi­schen rot ge­färb­ten Blü­ten­stän­de. Für den Ver­zehr soll­ten Sie vor­nehm­lich die jun­gen, zar­ten Blät­ter pflü­cken, da sie be­kömm­li­cher und viel fei­ner im Ge­schmack sind. Die Blät­ter des Sau­er­amp­fers ver­wen­det man so­wohl roh in Sa­la­ten oder auch für Pestos – er macht sich aber mit sei­nem säu­er­li­chen Aro­ma auch in So­ßen, Sup­pen oder zu Wild­und Fleisch­ge­rich­ten her­vor­ra­gend. Ganz tra­di­tio­nell kommt er in der Frank­fur­ter Grü­nen So­ße vor, wo er ei­nes der sie­ben ty­pi­schen Kräu­ter ist.

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