Un­glaub­lich, was man aus die­sen Blü­ten und Bee­ren ma­chen kann.

Die Bau­ern ver­ehr­ten ihn frü­her als hei­li­gen Baum und es hieß, dass man ge­heilt wer­de, wenn man nur in sei­nem Schat­ten ein­schla­fe. Aber auch in der Kü­che sorgt er für klei­ne Ge­schmacks­wun­der.

Mein Landgarten - - Inhalt - IDEE, STY­LING & FOTOS: Martina Schind­ler/www.fo­to­monn.com

Frü­her be­sag­te der Aber­glau­be, dass man den Ho­lun­der­busch auf kei­nen Fall fäl­len dür­fe, weil dar­in näm­lich die „gu­ten Geis­ter haus­ten“. So ließ man den mäch­ti­gen Busch al­so ste­hen und ver­ar­bei­te­te sei­ne süß duf­ten­den Blü­ten und spä­ter im Jahr die dunk­len Bee­ren zu le­cke­ren Spei­sen und Ge­trän­ken, – oder auch zum ge­sund­heits­för­dern­den Haus­mit­tel. Die Ho­lun­der­sträu­cher wach­sen wild in den meis­ten Gär­ten und Parks. Wenn Sie die Blü­ten ge­pflückt ha­ben, soll­ten Sie die­se nicht wa­schen, da­mit der aro­ma­ti­sche Blü­ten­staub nicht ver­lo­ren geht. Las­sen Sie die Blü­ten am bes­ten noch kurz drau­ßen ste­hen, da­mit mit­ge­ern­te­te klei­ne Tier­chen das Wei­te su­chen kön­nen.

Duf­ten­der Kranz aus Ho­lun­der­blü­ten, da­hin­ter ein an­ti­kes Hen­kel­grlas mit Ho­lun­der­blü­ten-Li­kör.

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