Irm­gard Denn­eler blickt auf ein er­füll­tes Gar­ten­le­ben und er­zählt.

Irm­gard Denn­elers Gar­ten ist in Ess­lin­gen ein Be­griff: Zum Tag der of­fe­nen Gär­ten kom­men hun­der­te Be­su­cher, um sich den leuch­tend bun­ten Gar­ten an­zu­se­hen und von der Gärt­ne­rin ein paar Tipps zu be­kom­men. LAND­GAR­TEN In Mein er­zählt sie aus ih­rer Gar­ten­welt

Mein Landgarten - - Inhalt - TEXT: Irm­gard Denn­eler/Uta Kor­ze­niew­ski FOTOS: Edith Ber­ner, Burk­hard Fin­ken, Ger­hard Küm­mel/ 2015 Jan Thor­be­cke Ver­lag, Ost­fil­dern

Je­der Gar­ten ist ein­ma­lig und kann nicht ko­piert wer­den, so wie je­der Mensch eben auch ein­ma­lig ist. Je­der Gar­ten ist ver­schie­den, ist vol­ler Schön­heit und Sym­bo­lik und strahlt ei­ne Ener­gie aus, die uns Men­schen zu in­ne­rem Glück ver­hilft. In ei­nem Gar­ten kann sich un­ser Geist auf zahl­rei­che Ar­ten re­ge­ne­rie­ren. Man kann sich dort so­wohl fin­den als auch voll­kom­men ver­ges­sen. Ein Gar­ten kann ein Ort in­ne­rer Ein­kehr sein, oder auch ein Platz, der haupt­säch­lich den Kräu­tern, dem Ge­mü­se und den Blu­men ge­wid­met ist. Ein Gar­ten ist ein Ab­bild un­se­rer Vor­stel­lung und der Zu­fäl­lig­kei­ten: Der Kopf denkt, doch die Na­tur lenkt. Für mich war es gar nicht so schwer, die Grund­sät­ze des bio­lo­gi­schen Gärt­nerns zu be­fol­gen. Als Kriegs­kind mit sechs Ge­schwis­tern wuchs ich mit we­nig

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.