Un­se­re Low-carb-ex­per­tin

mein ZauberTopf Special Edition - - Low Carb -

Was qua­li­fi­ziert dich als Ex­per­tin für das The­ma „Low Carb“?

Ich bin selbst­stän­dig und ar­bei­te seit knapp 20 Jah­ren als Er­näh­rungs­be­ra­te­rin. Als Prä­ven­ti­ons- und Ge­sund­heits­ma­na­ger (MBA) ha­be ich mich mit dem The­ma Er­näh­rung we­ni­ger aus Sicht der Le­bens­mit­tel, son­dern aus Sicht der Prä­ven­ti­on aus­ein­an­der­ge­setzt. Ich kam nicht um­hin, mich im­mer wie­der mit der Stu­di­en­la­ge aus­ein­an­der­zu­set­zen und zu über­prü­fen, was der Mensch es­sen kann, um ge­sund zu blei­ben. Und dann ha­be ich mein theo­re­ti­sches Wissen über all die Jah­re hin­weg na­tür­lich an mei­ne Kli­en­ten wei­ter­ge­ge­ben und durf­te er­le­ben, wie ge­sund und schlank Low Carb in der Pra­xis tat­säch­lich macht. Das hat mich im­mer wie­der über­zeugt.

War­um brennst du so sehr da­für?

In ers­ter Li­nie wa­ren es die Er­fol­ge mei­ner Kli­en­ten, die Low Carb ­be­stä­tig­ten. Aber ich war auch wissen­schaft­lich durch die Tä­tig­keit an der Hoch­schu­le mit die­sen The­men in Kon­takt. Und durch mei­ne ­ge­ne­tisch stoff­wech­sel­er­krank­te Toch­ter ist das The­ma Es­sen Teil mei­nes Le­bens ge­wor­den. Ich kann gar nicht an­ders, als das, was auf un­se­ren Tisch kommt, ste­tig zu prü­fen, zu hin­ter­fra­gen und Lö­sun­gen zu su­chen, die uns ge­sund hal­ten.

Lebst du so auch pri­vat?

Oh ja, manch­mal sei es ein Fluch, be­haup­tet mei­ne Fa­mi­lie. Wie al­le Kin­der wol­len auch mei­ne na­tür­lich mal „ganz nor­ma­le Nu­deln“. Aber das geht nie kom­men­tar­los und so kom­men wir im­mer wie­der auf die ge­sun­den Al­ter­na­ti­ven zu­rück. Mein Sohn merkt un­se­ren Er­näh­rungs­stil an der Ver­bes­se­rung der Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit und für mei­ne Toch­ter ist Es­sen so­wie­so stän­dig The­ma we­gen ih­rer Er­kran- kung. Wir ge­hen so­gar noch ei­nen Schritt wei­ter mit un­se­rem Ver­zicht auf Koh­len­hy­dra­te. Wir lie­gen weit un­ter den 100 g Koh­len­hy­dra­ten am Tag. Des­halb sind die ­Re­zep­te re­gel­recht strikt, denn das ist das, was wir im All­tag gern es­sen.

Die Er­näh­rung um­stel­len – wie fan­ge ich an?

„Wenn du im Le­ben nichts ver­än­derst, wird sich in dei­nem Le­ben nichts ver­än­dern“(Ke­vin Tru­deau). Al­so fang ein­fach an und tes­te es. Dem ei­nen hilft es, sich je­den Tag zu wie­gen, der Nächs­te braucht ei­ne Freun­din, die mit­macht. Ich ­ar­bei­te u. a. als Ki­ne­sio­lo­gin und bie­te den Men­schen, die nicht los­le­gen kön­nen, an, dass wir uns ge­mein­sam ih­re hem­men­den Glau­bens­sät­ze an­schau­en und den Stress we­gen des The­mas ­Es­sen oder Ab­neh­men lö­sen – das wirkt Wun­der!

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