Low-carb-er­näh­rung

Ex­per­tin Bir­te Steh­le er­läu­tert das The­ma Low Carb und gibt Tipps

mein ZauberTopf Special Edition - - Inhalt - Re­zep­te: Bir­te Steh­le | Fo­tos & Sty­ling: An­na Gie­seler & Kath­rin Knoll Koh­len­hy­drat­zu­fuhr von un­ter 100 Gramm am Tag, stren­ger ge­nom­men so­gar un­ter 70 Gramm.

Low Carb be­deu­tet ins Deut­sche über­setzt „we­nig Koh­len­hy­dra­te“. Die ho­he Ak­zep­tanz in der Ärz­te­schaft und die brei­te wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en­la­ge wa­ren für die wei­te Ver­brei­tung der Low-carb-er­näh­rungs­form maß­geb­lich. Wir spre­chen von Low Carb bei ei­ner

Da­bei geht es hier in ers­ter Li­nie gar nicht um das Ab­neh­men, son­dern um die Tat­sa­che, dass sich die Stoff­wech­sel­la­ge des Men­schen bei ei­ner koh­len­hy­drat­ar­men Er­näh­rung ver­bes­sert und sich da­mit die Ge­sund­heits­ri­si­ken ver­min­dern – die ver­lo­re­nen Pfun­de sind so­zu­sa­gen ein tol­ler Ne­ben­ef­fekt.

Über­ge­wicht und Volks­krank­hei­ten wie Dia­be­tes und Herz­kreis­lauf­er­kran­kun­gen neh­men ste­tig zu. Ne­ben ei­ni­gen an­de­ren Ur­sa­chen spielt vor al­lem auch die Er­näh­rung da­bei ei­ne wich­ti­ge Rol­le. Wir brau­chen nur in un­se­re Ver­gan­gen­heit zu schau­en, als es die­se Er­kran­kun­gen noch nicht gab: 120.000 Ge­ne­ra­tio­nen der Men­schen wa­ren als Jä­ger und Samm­ler un­ter­wegs. Erst seit 500 Ge­ne­ra­tio­nen sind Acker­bau und Vieh­zucht be­kannt. Den Lu­xus des be­we­gungs­ar­men Com­pu­ter­zeit­al­ters kennt erst die heu­ti­ge Ge­ne­ra­ti­on. Ja, es bleibt nur ei­ne The­se, die nicht mehr be­legt wer­den kann, aber es spricht vie­les da­für, dass un­ser Kör­per lang­fris­tig oh­ne Be­we­gung und mit der heu­te üb­li­chen Er­näh­rungs­wei­se ge­ne­tisch nicht um­ge­hen kann. Das Fa­zit dar­aus: Wir sind ge­sund und schlank, in­dem wir es­sen, was un­se­re Ge­ne ver­lan­gen. Und was aßen un­se­re Vor­fah­ren? Sie aßen Fett, wann im­mer sie dar­an kom­men konn­ten. Und sie aßen Ei­weiß, al­so Fleisch. Da­zu gab es Pflan­zen­be­stand­tei­le wie Blät­ter, Knos­pen, Wur­zeln und Knol­len. Und na­tür­lich auch Früch­te so­wie Nüs­se.

Al­so dann? Auf geht’s!

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