Ve­ge­ta­risch, ve­gan, Pa­leo?

Die der­zei­ti­gen Trend­the­men im Ver­gleich – was be­deu­tet was?

mein ZauberTopf Special Edition - - Inhalt -

Pa­leo

Pa­leo be­deu­tet so viel wie „St­ein­zeit­er­näh­rung“. Pa­leo ­be­schreibt ei­ne Er­näh­rungs­form, die sich an der ver­mu­te­ten Er­näh­rung der Men­schen der Alt­stein­zeit ori­en­tiert. Die­se Form der Di­ät liegt der­zeit ab­so­lut im Trend. Ge­ges­sen wer­den bei ei­ner Pa­leo-er­näh­rung un­ver­ar­bei­te­te und nähr­stoff­rei­che Le­bens­mit­tel in Form von Ge­mü­se, Obst, Nüs­sen, Sa­men, Fleisch, Fisch, Ei­ern und ge­sun­den Fet­ten. Ver­zich­tet wird da­ge­gen auf ­ver­ar­bei­te­te Pro­duk­te, die erst seit der Ein­füh­rung des Acker­baus und der Vieh­zucht zu­gäng­lich wur­den. Hier­zu ge­hö­ren Ge­trei­de­pro­duk­te, Hül­sen­früch­te, Milch­pro­duk­te, Zu­cker, stark ver­ar­bei­te­te pflanz­li­che Fet­te und künst­li­che Zu­satz­stof­fe.

Ve­ge­ta­risch

Ve­ge­ta­ri­er ver­zich­ten im Ge­gen­satz zu Ve­ga­nern nur auf Fleisch und Fisch. Pro­duk­te wie Eier, Ho­nig oder Milch – sprich: Nah­rungs­mit­tel, die vom ­le­ben­den Tier pro­du­ziert wer­den – sind „er­laubt“. Ein be­lieb­ter Er­satz für Fleisch­pro­duk­te ist da­bei To­fu, ei­ne Art schnitt­fes­ter Quark aus So­ja­boh­nen, der reich an ­Pro­te­inen – al­so Ei­wei­ßen – ist, die bei ei­ner fleisch­lo­sen ­Er­näh­rung durch ­an­de­re Le­bens­mit­tel auf­ge­nom­men wer­den müs­sen. Auch spe­zi­el­le Er­zeug­nis­se aus Lu­pi­nen oder Sei­tan sind un­ter Ve­ge­ta­ri­ern sehr ge­fragt. Mehr über Fleisch­al­ter­na­ti­ven er­fahrt ihr in un­se­rem Rat­ge­ber auf ­Sei­te 134. Al­le ve­ge­ta­ri­schen ­Re­zep­te die­ser Aus­ga­be ha­ben wir im Re­zep­te­fin­der ab Sei­te 6 für euch ­ge­kenn­zeich­net!

Ve­gan

Wer sich ve­gan er­nährt, ver­zich­tet auf sämt­li­che Pro­duk­te, die vom Tier stam­men. We­der Fleisch, Fisch, Milch, Eier oder Ho­nig wer­den ver­zehrt. Zu­dem ver­zich­ten die meis­ten Ve­ga­ner auf den Ge­brauch von Le­der und Fell und ach­ten dar­auf, dass auch die von ih­nen ver­wen­de­ten Kos­me­tik­pro­duk­te frei von tie­ri­schen Be­stand­tei­len sind. Drei Por­tio­nen Ge­mü­se und zwei Por­tio­nen Obst, er­gänzt durch Tro­cken­früch­te, sind idea­le Lie­fe­ran­ten von Vit­ami­nen, Mi­ne­ral­stof­fen und Bal­last­stof­fen. Nüs­se und Sa­men – und auch dar­aus her­ge­stell­tes Mus – sind zu­dem reich an es­sen­zi­el­len Fett­säu­ren. De­tail­lier­te Tipps für Ve­ga­ner und vie­le ­ab­wechs­lungs­rei­che Re­zep­te für ei­ne ve­ga­ne Er­näh­rung fin­det ihr ab Sei­te 102.

Su­per­foods

Ob in Müsli, Smoot­hies, Sa­la­ten oder so­gar in Des­serts – sie sind übe­r­all! Su­per­foods sind Le­bens­mit­tel, die uns mit vie­len wich­ti­gen Nähr­stof­fen, Vit­ami­nen und Mi­ne­ra­li­en ver­sor­gen und da­her als „Su­per-le­bens­mit­tel“gel­ten. Ne­ben exo­ti­schen Su­per­foods wie Chi­a­sa­men und Go­ji­bee­ren, die der­zeit hoch im Kurs ste­hen, gibt es re­gio­na­le Vit­amin­bom­ben. So sind Nüs­se, Grün­kohl, Jo­han­nis­bee­ren, Lein­sa­men, Brok­ko­li oder Kür­bis re­gio­na­le Su­per­foods und sehr ge­sund! Vor­teil der hei­mi­schen Pro­duk­te: Sie müs­sen kei­ne wei­ten We­ge zu­rück­le­gen und kön­nen meist in hö­he­ren Do­sen kon­su­miert wer­den als die exo­ti­schen ­Sa­men und Bee­ren. So nimmt man die vie­len gu­ten Nähr­stof­fe in grö­ße­ren Men­gen auf.

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