Die Macht Ih­rer Stim­me

Stu­di­en be­le­gen: Sie ist Aus­druck un­se­rer Per­sön­lich­keit, schenkt Ener­gie und Le­bens­freu­de und hält uns ge­sund

Meins - - Meine Gesundheit -

Als Kind ha­ben wir es ein­fach ge­tan – aus vol­ler Keh­le ge­sun­gen, wenn uns da­nach war. Und heu­te? So man­cher traut sich nicht mehr. Da­bei ha­ben wir mit un­se­rer Stim­me ein wahr­haft wun­der­ba­res Mu­sik­in­stru­ment zur Ver­fü­gung. Über 300 Stu­di­en welt­weit zei­gen: Sin­gen ist su­per­ge­sund!

Wer Lie­der träl­lert, at­met tie­fer. Sin­gen ent­spannt, regt aber zu­gleich das ve­ge­ta­ti­ve Ner­ven­sys­tem an, mas­siert das Zwerch­fell und das wie­der­um die Bauch­or­ga­ne. Sie wer­den bes­ser durch­blu­tet, eben­so wie der gan­ze Kör­per – und das Ge­hirn: Der Kopf wird frei, und wir sind wa­cher, auf­merk­sa­mer und be­schwingt durch Tö­ne und Sau­er­stoff.

Das Ge­dächt­nis singt gern mit

Stich­wort Chor: Das Ein­üben von Lie­dern ist enorm gut für un­se­re Merk­fä­hig­keit. Es spricht bei­de Ge­hirn­hälf­ten an und schafft neue Ver­net­zun­gen zwi­schen den Ner­ven­zel­len. US-For­scher mach­ten per MRT Hirn­be­rei­che sicht­bar, die beim Lie­der-Pro­ben ak­tiv sind. Sie wach­sen mit der Zeit – und es sind ge­nau je­ne, die für Ge­dächt­nis und Pro­blem­lö­sung zu­stän­dig sind!

Tö­ne lin­dern so­gar Schmer­zen

In ei­ner Un­ter­su­chung der Münch­ner Uni­k­li­nik be­kam ei­ne Grup­pe von Pa­ti­en­ten mit ei­ner Knie-OP ent­span­nen­de Me­lo­di­en zu hö­ren. Er­staun­lich: Al­le Pro­ban­den brauch­ten we­ni­ger Schmerz­mit­tel, und ih­re OP-Wun­den heil­ten schnel­ler. Tipp: Auch beim Sin­gen zu Hau­se, z. B. un­ter der Du­sche, oder wenn wir im Au­to un­se­re Lieb­lings­Songs mit­träl­lern, er­hö­hen wir un­se­re Schmerz­schwel­le, et­wa ge­gen Kopf­weh. Das geht na­tür­lich mit gu­ter Stimm­pfle­ge am bes­ten. Bei Hei­ser­keit oder Räus­per­zwang hel­fen spe­zi­el­le Ta­blet­ten aus der Apo­the­ke. Beim Lut­schen bil­den Sie ein so­ge­nann­tes Hy­dro-De­pot. Es legt sich lang an­hal­tend wie ein Schutz­film über die ge­reiz­te Schleim­haut in Mund und Ra­chen. Mi­ne­ral­stof­fe und ein leich­ter Brau­se-Ef­fekt re­gen die Spei­chel­bil­dung an. Na, Lust aufs Sin­gen be­kom­men? Wir la­den Sie ein: Trai­nie­ren Sie die wun­der­ba­re Kraft Ih­rer Stim­me – für mehr Ge­sund­heit, Glück und ­Aus­strah­lung­(sie­he­un­ten).­•

PU­rE lE­BENS­FrEU­DE Sin­gen stärkt so­gar un­ser Im­mun­sys­tem – vor al­lem, wenn wir es ge­mein­sam tun

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