War­um wir die Frei­heit lie­ben UND DOCH Oft NICHT LOS­LAS­SEN

Meins - - Mein Leben -

Frei­heit geht über Gold und Sil­ber, sagt ein al­tes deut­sches Sprich­wort. Das scheint bis heu­te so. Im Wer­te-In­dex 2014, den Trend­for­scher Pe­ter Wip­per­mann für TNS In­fra­test er­hob, ran­giert sie zwi­schen Ge­sund­heit und Er­folg auf Platz 2. Für die Ge­ne­ra­ti­on WoW nicht über­ra­schend: Wir ha­ben schließ­lich das Recht auf Selbst­ver­wirk­li­chung und Eman­zi­pa­ti­on er­kämpft. Und die „Sim­pli­fy your li­fe“-Be­we­gung er­fun­den: Bal­last ab­wer­fen. Nur wenn es ums Los­las­sen geht – den Job, den Part­ner, ein Pro­jekt –, er­star­ren wir oft in un­ge­lieb­ter Rou­ti­ne. Weil wir nicht si­cher sind, was wir statt­des­sen krie­gen. Und: weil wir un­se­re Er­war­tun­gen nicht auf­ge­ben wol­len. Da hilft es, Bi­lanz zu zie­hen: Was ist gut, was ist schlecht? Was ist mein Ziel? Was ha­be ich zu ver­lie­ren?

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