Ein Töp­fe­rate­lier war schon mein Ju­gend­traum

Meins - - NEUES LERNEN MIT 50+ SPEZIAL -

Die Frau­en, die sich ein­mal in der Wo­che in der Ke­ra­mik-Werk­statt von Ma­ri­ta Möl­ler in Ei­sen­hüt­ten­stadt tref­fen, sind mit Lie­be, Lust und Lei­den­schaft bei der Sa­che. Sie for­men und be­ma­len fan­ta­sie­vol­le Tier­fi­gu­ren oder Va­sen aus Ton. Und freu­en sich, wenn das Werk nach dem Bren­nen Lob und Be­geis­te­rung ern­tet.

„Das töp­fern ist mein Hob­by,

und es er­füllt mich“, sagt Ma­ri­ta. Ihr Mann Pe­ter, In­ha­ber ei­ner Trans­port-Ser­vice-Fir­ma, rich­te­te ihr die Werk­statt ein, als sie mit 54 aus der Schweiz nach Hau­se kam. Fünf Jah­re hat sie dort als OP-Schwes­ter ge­ar­bei­tet. Und das sehr en­ga­giert. Jetzt ar­bei­tet sie in der Fir­ma ih­res Man­nes mit. Mit dem Ate­lier aber hat sie ih­ren Ju­gend­traum ver­wirk­licht.

„Ein Jahr lang ha­be ich das Hand­werk ge­lernt, be­vor ich los­leg­te und Kur­se an­bot“, er­zählt Ma­ri­ta. Die Frau­en, die zu ihr kom­men, sind fast al­le über 50. „Sie su­chen ei­ne neue Her­aus­for­de­rung, die Freu­de macht und ent­spannt. Sie sind krea­tiv, brin­gen ei­ge­ne Ide­en ein, ler­nen im­mer wie­der et­was da­zu. Und es ent­ste­hen wun­der­ba­re Freund­schaf­ten.“

Ke­Ra­MIK MIt

HeRZ Ma­ri­ta, 59, hier mit ih­rem Kö­nigs­pu­del Blan­ca, gibt seit zwei Jah­ren Töp­fer­kur­se Beim Töp­fer­kurs ent­ste­hen wun­der­ba­re Freund­schaf­ten

Fan­ta­SIe ist ge­fragt: Hei­ke, 49, ist da­bei, ei­nen Hahn zu mo­del­lie­ren

Gut DRauF Ra­mo­na, 54, macht es viel Spaß, mit Ton zu for­men und mit Far­ben zu spie­len

ZuM GaCKeRn Vie­le Kunst­wer­ke, wie die­ser Hahn, schmü­cken den Ke­ra­mik-Gar­ten

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