Cho­le­ste­rin – so bleibt’s schön nied­rig

Al­le re­den da­von – bloß was wis­sen wir wirk­lich über Blut­fett­wer­te? Toll ist auf je­den Fall, wie fix wir sie in den Griff be­kom­men kön­nen

Meins - - Meine Gesundheit -

Das Cho­le­ste­rin ist er­höht.“Das hö­ren wir jetzt vi­el­leicht öf­ter mal, wenn wir uns vom Arzt durch­che­cken las­sen. Kein Grund zur Pa­nik! Ab 45 steigt das Ri­si­ko ei­nes er­höh­ten Cho­le­ste­rin­spie­gels, weil der Östro­gen­pe­gel sinkt, und das wirkt sich un­güns­tig auf den Fett­stoff­wech­sel aus. Al­ler­dings: Ei­ne Schief­la­ge der Blut­fett­wer­te be­deu­tet nicht au­to­ma­tisch In­farkt­ge­fahr. Sie sind Mo­ment­auf­nah­men und kön­nen bis zu 10 Pro­zent schwan­ken. Wo­chen spä­ter fal­len die Wer­te vi­el­leicht wie­der nor­mal aus.

die Ge­fäß­schutz-For­mel

Was heißt ei­gent­lich nor­mal? Frü­her galt ein Wert von 200 mg/dl als be­hand­lungs­be­dürf­tig. Mitt­ler­wei­le wird der Ge­samt­cho­le­ste­rin­wert als we­nig aus­sa­ge­kräf­tig ein­ge­stuft. Heu­te gu­cken Me­di­zi­ner auf das Ver­hält­nis zwi­schen dem „bö­sen“LDL-Cho­le­ste­rin, das sich an un­se­ren Ge­fäß­wän­den ab­la­gert. Und dem „gu­ten“HDL-Cho­le­ste­rin, das ein­ge­la­ger­tes Fett aus den Adern her­aus­holt. Op­ti­ma­le Ba­lan­ce: wenn das LDL-Cho­le­ste­rin höchs­tens drei­ein­halb­mal so hoch ist wie das HDL. Doch selbst wenn der Wert hö­her aus­fällt, müs­sen wir uns nicht gleich Cho­le­ste­rin­sen­ker ver­ord­nen las­sen. Die kom­men erst zum Ein­satz, wenn Ri­si­ko­fak­to­ren wie Dia­be­tes, Bauch­fett, Blut­hoch­druck oder Rau­chen hin­zu­tre­ten. Die bes­te Nach­richt zum Schluss: Schon klei­ne Än­de­run­gen un­se­res Li­fe­sty­les kön­nen die Blut­fet­te in Schach hal­ten.

Fit mit ra­deln

Ra­deln er­höht das „gu­te“Cho­le­ste­rin

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