„End­lich ha­be ich kei­ne Mi­grä­ne mehr“

HAt’S AuS­Pro­BIErt MEINS-re­dak­ti­ons­lei­te­rin Ste­pha­nie Gott­mann, 48, ließ sich be­han­deln

Meins - - Meine Gesundheit -

S

eit vie­len Jah­ren litt ich un­ter Mi­grä­ne. Ich hat­te schlim­me Schmer­zen bis zu drei Ta­ge lang, das Gan­ze mehr­mals im Mo­nat. Nur Trip­ta­ne hal­fen, um das Elend aus­zu­hal­ten. Ich hab’ al­les ver­sucht, die An­fäl­le zu re­du­zie­ren. Os­teo­pa­thie, kra­nio­sa­kra­le The­ra­pie, Chi­ro­prak­tik, beim Neu­ro­lo­gen war ich na­tür­lich auch. Aber der sag­te nur: „Ei­gent­lich kann man nichts tun.“Es war wirk­lich schlimm, ich konn­te kaum et­was pla­nen, wuss­te ja nie: Ha­be ich da vi­el­leicht Mi­grä­ne? dann er­zähl­te ei­ne Be­kann­te von der

At­las-The­ra­pie bei Herrn Flick. Ich dach­te: Scha­den kann’s ja nicht. Und ließ mich im ver­gan­ge­nen No­vem­ber be­han­deln. Herr Flick stell­te fest, dass mein rech­ter At­las­wir­bel schief saß, rich­te­te ihn. Das tat üb­ri­gens über­haupt nicht weh. Erst merk­te ich nichts. Man kann so­gar sa­gen, es wur­de et­was schlim­mer. Aber nach drei Mo­na­ten – es war wie ei­ne Wie­der­ge­burt – lie­ßen die An­fäl­le nach. Mei­ne Hal­tung ist jetzt auch ge­ra­der, wit­zi­ger­wei­se sind mei­ne Au­gen wei­ter ge­öff­net. Ich ha­be das Ge­fühl, der Kör­per ist mit sich im Rei­nen. Ich ha­be nur noch ganz sel­ten, bei ganz fie­sen Wet­ter­um­schwün­gen, leich­tes „An­ta­ckern“im Kopf. Aber so gut wie kei­ne rich­ti­gen Schmerz-Atta­cken mehr. •

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