Gran­ny-Au­pair Ja, wir Frau­en wol­len es noch ein­mal wis­sen!

Mit der Agen­tur „Gran­ny Au­pair“ver­mit­telt michae­la han­sen, 54, seit 2010 Lei­hO­mas welt­weit in Gast­fa­mi­li­en. Ide­al für al­le, die neue We­ge ge­hen und im Aus­land neue er­fah­run­gen ma­chen wol­len

Meins - - NEUES LERNEN MIT 50+ SPEZIAL -

Die Kin­der sind aus dem Haus, das Ar­beits­le­ben ist zu En­de, oder Frau­en 50+ su­chen ein­fach mal ei­ne Aus­zeit von Fa­mi­lie und Be­ruf – schon ein paar Wo­chen als Er­satz-Oma bei ei­ner Gast­fa­mi­lie im Aus­land kön­nen uns neue Ener­gie und Le­bens­freu­de brin­gen.

MEINS: Gibt es ei­ne Al­ters­gren­ze für Gran­ny-Au­pair-Be­wer­be­rin­nen? michae­la han­sen:

Nein. Die meis­ten Frau­en sind zwi­schen 60 und Mit­te 70, aber auch viel jün­ge­re su­chen mal ei­ne sinn­vol­le Aus­zeit für sich. Die äl­tes­te Gran­ny war jetzt mit 78 in Bo­li­vi­en. Und wenn Sprach­kennt­nis­se nicht gut sind, ist das kein Hin­de­rungs­grund. Wer sich das zu­traut, fle­xi­bel ist und Lust hat, sich auf ei­ne frem­de Um­ge­bung ein­zu­las­sen, ist rich­tig bei uns.

MEINS: Für wel­chen Zei­t­raum muss man sich als Gran­ny ver­pflich­ten? michae­la han­sen:

Es gibt Pro­jek­te für vier bis sechs Wo­chen. Fa­mi­li­en wol­len es meist lang­fris­ti­ger, al­so drei oder sechs Mo­na­te. Ei­ne Gran­ny blieb so­gar mal drei Jah­re bei ih­rer Fa­mi­lie.

MEINS: Gibt es vor­her schon Kon­takt zu den Fa­mi­li­en im Aus­land? michae­la han­sen:

Gast und Gast­ge­ber fül­len vor­her ein Pro­fil aus. Man weiß ge­nau, auf was man sich ein­lässt. Man kann vor­her te­le­fo­nie­ren, sky­pen, sich be­su­chen. Dass die Che­mie gar nicht stimmt, kommt eher sel­ten vor.

MEINS: Wel­che gu­ten Er­fah­run­gen brin­gen Gran­nys mit nach Hau­se? michae­la han­sen:

Für fast al­le ist es ei­ne wich­ti­ge Selbst­er­fah­rung. Sie be­rich­ten von mehr Selbst­be­wusst­sein und Selbst­ver­trau­en. „Ich bin ge­wach­sen, stär­ker und selbst­stän­di­ger ge­wor­den“, hö­re ich oft. Auch mu­ti­ger. Ei­ne Frau, die ei­nen Herz­in­farkt hat­te, ist spä­ter nach In­di­en ge­gan­gen. „Was soll mir pas­sie­ren!?“, sag­te sie. Ja, die woll­te es noch ein­mal rich­tig wis­sen.

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