Mit Me­di­ta­ti­on … … den rich­ti­gen Weg zu Lie­be und Glück fin­den

Acht­sam­keit üben ist fast schon ein trend. psy­cho­lo­gin und Coach Pa­me­la Ben­si­en, 43, er­klärt, wie wir mit täg­li­chem trai­ning ge­sund und ge­las­sen wer­den

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Sie hat Psy­cho­lo­gie stu­diert, sagt Pam Ben­si­en, um ei­nes Ta­ges Men­schen zu hel­fen, ein glück­li­ches Le­ben zu füh­ren. Doch dann lief al­les an­ders: ein su­per Job, Er­folg, ein coo­les Le­ben in Lon­don. Aber zu viel Stress und Un­ru­he! Bis sie ei­nes Ta­ges ei­ne schwe­re Pa­ni­kAtta­cke be­kam und ge­zwun­gen war, über sich selbst nach­zu­den­ken und ihr Le­ben gründ­lich zu än­dern.

„Ich woll­te im­mer noch Men­schen da­bei hel­fen, ein glück­li­ches Le­ben zu füh­ren“, sagt Pam. „Doch da­zu muss­te ich erst ein­mal in mei­nem ei­ge­nen Le­ben auf­räu­men. Und ich er­in­ner­te mich an ei­nen Satz, den ich oft hör­te:

Nichts ist wich­ti­ger, als dass du dich gut fühlst!

Ich selbst und mein Wohl­be­fin­den muss­ten an ers­ter Stel­le ste­hen, wenn ich wirk­lich et­was ver­än­dern woll­te. Sich selbst zu lie­ben hieß schließ­lich, sich um sich selbst lie­be­voll zu küm­mern. Ge­nau das be­gann ich zu tun. Heu­te bin ich der fes­ten Über­zeu­gung, dass un­ser Le­ben im­mer nur so gut sein kann, wie wir uns füh­len. Ich weiß, dass sich al­les ver­än­dert, wenn wir nur ler­nen, uns lie­be­voll um uns selbst zu küm­mern.

Aus tiefs­tem Her­zen Ja zu sich selbst sa­gen!

Das ist, so glau­be ich, die Grund­la­ge für ein glück­li­ches Le­ben, die Lie­be, Er­folg und Er­fül­lung.“

Und um all das zu er­rei­chen, ist es wich­tig, Acht­sam­keit zu ler­nen. Acht­sam­keit ist das Zau­ber­wort, zur­zeit in al­ler Mun­de, fast schon ein Trend. „Acht­sam“, er­klärt Pam, „be­deu­tet auf­merk­sam, wach­sam, fein­füh­lig, mit wa­chen Sin­nen und hell­hö­rig. Der Bud­dhis­mus lehrt uns, wel­che Vor­tei­le es für un­se­ren Or­ga­nis­mus und un­se­re Le­bens­qua­li­tät hat, Acht­sam­keit zu kul­ti­vie­ren. Auch die Wis­sen­schaft hat ih­re po­si­ti­ven Aus­wir­kun­gen bei Stress, psy­chi­schen und so­gar kör­per­li­chen Lei­den be­stä­tigt.

Acht­sam­keit ler­nen heißt, un­se­ren Geist dar­auf zu schu­len, je­den Mo­ment be­wusst zu er­le­ben. Un­ser All­tag bie­tet vie­le Mög­lich­kei­ten, sie zu trai­nie­ren. Wir kön­nen mor­gens fünf Mi­nu­ten un­se­ren Atem be­ob­ach­ten. Statt un­ter der Du­sche schon ans Bü­ro zu den­ken, kön­nen wir be­wusst spü­ren, wie das war­me Was­ser sich auf der Haut an­fühlt. Ein kur­zes Durch­at­men und Re­flek­tie­ren des­sen, was ge­ra­de in uns vor­geht, hilft uns, ge­las­se­ner und ru­hi­ger zu wer­den. Hilft, wie­der in Kon­takt zu tre­ten mit ei­ge­nen Be­dürf­nis­sen, und för­dert ei­nen mit­füh­len­den und lie­be­vol­len Um­gang mit uns selbst und mit an­de­ren. Ja, durch Acht­sam­keit wer­den wir zu ei­nem bes­se­ren Men­schen.“

Acht­sam­keit zu ler­nen lohnt sich al­so. Es ist ein Weg zu mehr Zuf­rie­den­heit, Glück und lie­be­vol­lem Le­ben.

Nichts ist wich­ti­ger, als dass gut fühlst! du dich acht­Sam­keit heißt los­las­sen, zur Ru­he kom­men und Ener­gie tan­ken – und mit sich glück­lich sein

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