Wie Was­ser uns ge­sund hält

Was­ser er­frischt, hält un­se­ren Kör­per jung und lin­dert vie­le Be­schwer­den. Wie das küh­le Nass uns jetzt fit hält – und wie wir es schaf­fen, ge­nug zu trin­ken

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Schön­heits­mit­tel, Heil­trank, Wach­ma­cher und Stim­mungs­Auf­hel­ler: Es gibt kaum ei­ne Si­tua­ti­on, in der Was­ser uns nicht hel­fen kann. Was­ser be­lebt all un­se­re Sin­ne. Kein Wun­der, dass es im Som­mer zum Lieb­lings­Ge­tränk der Deut­schen avan­ciert und längst auf dem Weg ist, Kult zu wer­den.

Stoff­wech­sel an­re­gen Der Stoff­wech­sel sorgt da­für, dass je­de Zel­le un­se­res Kör­per be­kommt, was sie braucht. Wenn er op­ti­mal funk­tio­niert, lö­sen sich Fett­pols­ter in Wohl­ge­fal­len auf, ge­sund­heit­li­che Pro­ble­me ver­schwin­den, und das Ri­si­ko, chro­ni­sche Krank­hei­ten zu er­lei­den, sinkt ra­pi­de. Was­ser gilt als En­er­gie­quel­le für den Stoff­wech­sel – ein Was­ser­de­fi­zit legt Stoff­wech­sel­pro­zes­se ge­ra­de­zu lahm. Weil wir täg­lich auf na­tür­li­che Wei­se et­wa 2,5 Li­ter Was­ser ver­lie­ren, soll­ten wir min­des­tens ge­nau­so viel je­den Tag trin­ken. Kreis­lauf in Schwung brin­gen Bei gro­ßer Hit­ze er­wei­tern sich die Ge­fä­ße, so­dass un­ser Blut­druck ab­fal­len kann. Mü­dig­keit und Schwä­che­ge­füh­le sind die Fol­gen. Ei­ne Stu­die an der Cha­rité Berlin er­gab: Wenn wir vor dem Auf­ste­hen ei­nen Vier­tel­li­ter zim­mer­war­mes Was­ser trin­ken, steigt der Blut­druck mess­bar an. Auch An­wen­dun­gen wie Was­ser­tre­ten und kal­te Güs­se stei­gern den Blut­druck, in­dem sie un­ser Ner­ven­sys­tem an­re­gen. Kon­zen­tra­ti­on stär­ken Je­des Glas Mi­ne­ral­was­ser, das wir trin­ken, stei­gert die Ge­hirn­Ak­ti­vi­tä­ten, denn der Mi­ne­ral­stoff-Cock­tail aus Ka­li­um, Ei­sen und Na­tri­um re­gelt den Aus­tausch von Bo­ten­stof­fen im Ner­ven­sys­tem. Mi­ne­ral­was­ser bringt un­se­re grau­en Zel­len auf Hoch­tou­ren. Idea­ler Ge­dächt­nis­tur­bo sind ka­li­um­rei­che Wäs­ser (20 mg/l). Im­mun­sys­tem ver­bes­sern Ei­ne star­ke Kör­per­ab­wehr steht im Zen­trum un­se­res Wohl­er­ge­hens. Ge­schwächt wird es von Gif­ten und Schad­stof­fen, die in un­se­rem Kör­per ver­blei­ben. Wenn wir aus­rei­chend Was­ser trin­ken, wer­den sie je­doch aus­ge­schwemmt, so­dass un­ser Im­mun­sys­tem un­be­sieg­bar bleibt.

Stim­mung auf­hel­len Was­ser mit Ma­g­ne­si­um ist die bes­te Stress­brem­se, denn das Mi­ne­ral hilft dem Kör­per, Ad­re­na­lin ab­zu­bau­en. Ma­g­ne­si­um­hal­ti­ges Was­ser (ab 50 mg/l) senkt al­so stress­be­ding­te Er­reg­bar­keit, was un­se­re Stim­mung schlag­ar­tig ver­bes­sert.

Was­ser­tre­ten

Je­der Schritt durch kal­tes Was­ser be­ru­higt un­se­re Ner­ven. Da­nach kön­nen wir auch in hei­ßen Näch­ten gut schla­fen

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