Voll­mach­ten – früh­zei­tig pla­nen ei­ne Voll­macht setzt ge­schäfts­fä­hig­keit vor­aus!

Sie hel­fen uns da­bei, dass in ver­trau­ens­vol­len oder heik­len An­ge­le­gen­hei­ten al­les nach Wunsch läuft – für un­se­re Lie­ben und auch für uns

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Je­man­den be­voll­mäch­ti­gen kön­nen wir un­ab­hän­gig von Al­ter und Ge­sund­heits­zu­stand. Wol­len wir im Not­fall nicht durch ei­nen Frem­den ver­tre­ten wer­den, müs­sen wir uns früh ge­nug Ge­dan­ken dar­über ma­chen, wen wir mit un­se­ren per­sön­li­chen An­ge­le­gen­hei­ten be­trau­en. Ju­ris­tin Christiane Lan­ge von der Ver­brau­cher­zen­tra­le NRW er­klärt, was wir be­ach­ten müs­sen. Als ge­schäfts­un­fä­hig gilt je­mand, wenn er z. B. de­ment ist oder ei­ne schwe­re psy­chi­sche Er­kran­kung hat. Dann kann er kei­ne gül­ti­ge Pa­ti­en­ten­ver­fü­gung oder Vor­sor­ge­voll­macht mehr aus­stel­len. Au­ßer­dem brau­chen wir ei­ne Per­son, der wir zu 100 Pro­zent ver­trau­en. Wich­tig ist da­bei auch, dass wir den Be­voll­mäch­tig­ten im Vor­feld in un­se­re Ent­schei­dung ein­be­zie­hen. Viel­leicht fühlt er sich in der Rol­le un­wohl. Wir soll­ten ihn in je­dem Fall über un­se­re ge­sund­heit­li­che und fi­nan­zi­el­le Si­tua­ti­on auf­klä­ren, da­mit er weiß, wor­auf er sich im Ernst­fall ein­lässt.

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