„Ich trai­nie­re das Äl­ter­wer­den!“

Meins - - Meins Fragen Sie Einfach - Isa­bel Al­len­de

Sie wirkt so zart, zer­brech­lich, har­mo­nie­süch­tig – aber Isa­bel Al­len­de, 73, war ihr Le­ben lang ei­ne Kämp­fe­rin für Frei­heit, für Un­ab­hän­gig­keit, für die Rech­te der Frau­en, für Men­schen­rech­te ge­ne­rell.

In Pe­ru ge­bo­ren, in Chi­le auf­ge­wach­sen, hat Isa­bel viel von der Welt ge­se­hen. Leb­te als Kind in Bo­li­vi­en, im Li­ba­non, spä­ter auch in Eu­ro­pa. Als Jour­na­lis­tin en­ga­gier­te sie sich für die Frau­en, ge­gen den Hun­ger in der Welt, ge­gen Mi­li­tär-Dik­ta­tu­ren. Und dann sind da ih­re Bü­cher. „Das Geis­ter­haus“(1982) war ihr Durch­bruch. Den Tod ih­rer Toch­ter ver­ar­bei­te­te sie 1994 in „Pau­la“. Das Wich­tigs­te, was sie in die­ser Zeit ge­lernt hat, war, los­zu­las­sen: „Mir wur­de be­wusst, dass nichts in mei­nem Le­ben si­cher ist!“Heu­te muss sie nie­man­dem mehr et­was be­wei­sen, sagt Isa­bel. „Ich trai­nie­re seit 21 Jah­ren das Äl­ter­wer­den. Ich ver­su­che, mei­nen Kör­per ge­sund und stark zu hal­ten und geis­tig fit zu blei­ben.“•

isa­bel al­len­de, 73, Best­sel­ler­au­to­rin aus chi­le, lebt mit ehe­mann Wil­lie in San ra­fa­el in Ka­li­for­ni­en (USa)

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