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Meins - - Leben Mein -

Und das ist wich­tig, denn die bei­den ha­ben auf der Fin­ca ja ei­ni­ge Ver­pflich­tun­gen über­nom­men. Aman­da, die Be­sit­ze­rin des An­we­sens, ist ei­ne lei­den­schaft­li­che Tier­schüt­ze­rin. So le­ben ne­ben Hüh­nern, Gän­sen und ei­nem Zie­gen­bock zeit­wei­se bis zu 20 Kat­zen auf dem Grund­stück. „Das sind aus­ge­setz­te und auch miss­han­del­te Tie­re, die un­se­re gan­ze Lie­be brau­chen“, sagt Bea­trix. „Aber wir tun das gern, und die Kätz­chen dan­ken uns die Pfle­ge mit so viel Zu­nei­gung.“Die Mie­zen ha­ben die 69-Jäh­ri­ge so­gar zu ei­nem neu­en Hob­by in­spi­riert. „Ich schrei­be klei­ne Bü­cher. Eins heißt ‚Die Fin­ca der spre­chen­den Kat­zen‘.“

Wenn die Tie­re ver­sorgt sind, ge­nießt das Paar ge­ruh­sa­me Zwei­sam­keit. Und übt flei­ßig die Lan­des­spra­che Mal­lor­quin, „da­mit wir uns auch mit den Ein­hei­mi­schen un­ter­hal­ten kön­nen“. Et­wa auf den Märk­ten. „Ei­ner der schöns­ten“, schwärmt Bea­trix, „ist im Städt­chen Ar­ta, da kau­fe ich fri­sches Ge­mü­se wie Brok­ko­li und Zuc­chi­ni, saf­ti­ge Hüh­ner und Schin­ken vom schwar­zen Schwein.“Und Klaus er­gänzt: „Wir sind schon rich­ti­ge Mal­lor­qui­ner ge­wor­den.“

Ha­ben sie nicht manch­mal Heim­weh nach den Kin­dern, dem En­kel? Ist es nicht ge­ra­de zu Weih­nach­ten ein­sam? „Wir le­ben hier auf Mallor­ca un­se­ren Traum, es geht uns gut – und das weiß auch die Fa­mi­lie, die uns un­se­ren Traum von Her­zen gönnt. Und wenn am Tan­nen­baum die Lich­ter bren­nen und vom CD-Play­er ‚O du fröh­li­che‘ schallt, dann ist das ein biss­chen wie deut­sche Weih­nacht – un­ter den Pal­men Mallor­cas.“•

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