Total im Trend sind On­li­neNa­mens­ge­ne­ra­to­ren.

Meins - - Leben Mein -

Und war­um die am liebs­ten Non­sen­sNa­men aus­spu­cken, er­klärt sich so: Wir In­ter­net-Sur­fer stol­pern über der­ar­tig un­ar­ti­ge Na­men und klicken di­rekt neu­gie­rig auf die Sei­ten. Oben­drein ma­chen Fan­ta­sie­na­men ein In­ter­net-Por­tal ab­so­lut un­ver­wech­sel­bar. Hie­ßen z. B. Ur­laubs­an­bie­ter oder Ver­gleich­spor­ta­le al­le ir­gend­was mit „Fahr in Ur­laub“, „Bil­lig weg“, „Buch hier“oder „Schö­ne Fe­ri­en“, wür­de man sich im Wirr­warr des World Wi­de Web blitz­schnell auf ei­ne an­de­re, fal­sche, näm­lich kon­kur­rie­ren­de Sei­te ver­ir­ren – und DAS ist nun gar nicht ge­wollt.

Der neu­es­te Trend ist es, dem lus­tig run­den „o“am Wor­ten­de noch ein paar Buch­sta­benF­reun­de mit­zu­ge­ben. Nun en­det al­les auf „an­do“: Ami­an­do, Mer­kan­do, Za­lan­do, Lie­fe­ran­do. Ei der Daus, da den­ken wohl ei­ni­ge, der mo­ne­tä­re Er­folg von Za­lan­do über­trägt sich Zap­pa-lan­do. Bald braucht’s in den Web-Shops si­cher mehr Lin­gu­is­ten im Team, und wir dür­fen ge­spannt sein, wel­che Buch­sta­ben die nächs­te Wel­le für uns Sur­fer ma­chen. Bei Opo­do – hab’ ich ge­goo­gelt – steckt so­gar ei­ne Ab­kür­zung da­hin­ter: von „OP­por­tu­ni­ty tO DO. Im­mer­hin, ein biss­chen Sinn. Und herr­lich vie­le „o“. Das kann doch

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