„ Hel­fen und da sein tun gut“

Meins - - Vergnügen Mein -

Sie ist ei­ne, die gern lacht. Ei­ne glück­li­che und welt­of­fe­ne Frau. Ganz ne­ben­bei ge­hört Ul­ri­ke Krie­ner ali­as Kom­mis­sa­rin Lu­cas zu den be­lieb­tes­ten TV-Er­mitt­le­rin­nen Deutsch­lands. Dem­nächst ist die sym­pa­thi­sche Münch­ne­rin in ei­nem be­we­gen­den ZDF-Film zu se­hen. Mit uns spricht sie über das Ster­ben und dar­über, wie ein ge­lun­ge­nes Le­ben funk­tio­niert.

MEINS: In „Ein gro­ßer Auf­bruch“geht es um tod. ist das bei ih­nen The­ma?

ul­ri­ke Krie­ner: Ja, das The­ma ist bei mir prä­sent, da ich Schirm­her­rin des am­bu­lan­ten Kin­der­hos­pi­zes der Mal­te­ser bin. Und wenn die El­tern noch le­ben, sind Krank­heit und Tod so­wie­so ein The­ma.

MEINS: und was ist mit Ster­be­hil­fe? ul­ri­ke Krie­ner: Da­mit ha­be ich mich persönlich noch nicht aus­ein­an­der­ge­setzt. Aber wer kann sich

wirk­lich an­ma­ßen, dar­über zu ur­tei­len, ob sich je­mand zum Bei­spiel mit ei­ner un­heil­ba­ren Krank­heit selbst das Le­ben neh­men kann oder darf? Das kann nur der Be­trof­fe­ne, fin­de ich.

MEINS: Die Schlüs­sel­fra­ge des Films heißt: Was ist ein ge­lun­ge­nes le­ben? Wel­che Ant­wort ge­ben Sie dar­auf?

ul­ri­ke Krie­ner: Es gibt kei­ne ob­jek­ti­ven Kri­te­ri­en, ob ein Le­ben ge­lun­gen ist oder nicht. Das muss je­der für sich ent­schei­den. Ich glau­be aber, dass es ein gu­tes Zei­chen ist, wenn die Men­schen, die ei­nem wich­tig sind, egal ob Freun­de oder Ver­wand­te, am En­de na­he bei ei­nem blei­ben.

„EIN GrOS­SEr

auf­bruch“läuft am 16. No­vem­ber um 20.15 Uhr im zdF. U. a. mit Ul­ri­ke Krie­ner, Han­ne­lo­re els­ner und Ina Weis­se

herz­lich Schau­spie­le­rin Ul­ri­ke Krie­ner, 60, liebt das Le­ben

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.