Die 5 bes­ten The­ra­pi­en für glat­te und ge­sun­de Bei­ne

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Strip­ping/ Teil­strip­ping Über ei­nen Mi­ni-Schnitt in der Leis­te oder Knie­keh­le zieht der Ge­fäß­chir­urg die Krampf­ader her­aus. Bei krank­haft ver­än­der­ten Stamm­ve­nen wird beim Strip­ping die kom­plet­te Ve­ne, beim Teil­strip­ping nur der er­krank­te Teil ent­fernt. Der Ein­griff er­folgt am­bu­lant un­ter ört­li­cher Be­täu­bung und dau­ert ca. 30 bis 60 Mi­nu­ten. Die Kos­ten (ca. 700 bis 1000 Euro) über­neh­men in der re­gel die Kas­sen.

Ra­dio­wel­len­the­ra­pie Der Ein­griff wird am­bu­lant un­ter lo­ka­ler Be­täu­bung durch­ge­führt. Un­se­re Ve­ne bleibt da­bei er­hal­ten. Der Ge­fäß­chir­urg punk­tiert das Bein und führt ei­ne dün­ne Son­de in die Krampf­ader ein. ra­dio­wel­len in der Son­de er­hit­zen die Ve­ne, wo­durch sie ver­ödet und die Va­ri­ze schrumpft. Ei­nen Kom­pres­si­ons­strumpf zur Ver­mei­dung von Throm­bo­sen müs­sen wir le­dig­lich sie­ben Ta­ge lang tra­gen. Die Kos­ten (ca. 700 bis 1200 Euro) müs­sen wir selbst über­neh­men.

La­ser­the­ra­pie Die­se Me­tho­de äh­nelt der ra­dio­wel­len­the­ra­pie. Nur wird die Ve­ne in­nen von ei­ner an­de­ren Ener­gie­quel­le er­hitzt, und zwar mit La­ser­licht. Da­nach müs­sen wir et­wa drei Wo­chen lang ei­nen Stütz­strumpf tra­gen. Noch in die­sem Jahr soll es ei­ne neue La­ser­tech­no­lo­gie er­mög­li­chen, Krampf­adern von au­ßen zu ver­öden. Dann wer­den Ein­sti­che über­flüs­sig. Für die Kos­ten (ca. 1200 bis 1400 Euro) müs­sen wir al­ler­dings selbst auf­kom­men.

Val­vu­lo­plas­tie/CHIVA-Me­tho­de Bei die­sem scho­nen­den Ver­fah­ren wer­den am­bu­lant spe­zi­el­le Kunst­stoff­man­schet­ten um das Ge­fäß ge­legt. Wie ei­ne zwei­te Haut stüt­zen die­se das ge­schwäch­te Ge­we­be, die Ve­nen­klap­pen kön­nen sich wie­der öff­nen und schlie­ßen – al­ler­dings nur, so­lan­ge es sich um Ve­nen­schä­den im An­fangs­sta­di­um han­delt. Die Kos­ten von ca. 700 bis 1000 Euro tra­gen wir selbst.

Sk­le­ro­the­ra­pie Kei­ne Nar­ko­se, kein Skal­pell, kei­ne Stütz­strümp­fe – des­halb wird das ge­fäßer­hal­ten­de Ver­fah­ren auch bio­lo­gi­sche Va­ri­zen-Ent­fer­nung ge­nannt. Denn durch die In­jek­ti­on ei­ner hoch­kon­zen­trier­ten Koch­salz­lö­sung (27 Pro­zent) in die Krampf­ader ver­klebt de­ren Ge­fäß­in­nen­haut, sie stirbt ab und wird dann vom Kör­per ab­ge­baut (pro Bein ca. 350 Euro, Kos­ten­über­nah­me muss in­di­vi­du­ell ab­ge­klärt wer­den).

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