War­um ver­steckt ei­gent­lich der Os­ter­ha­se die Eier?

Meins - - Mein Leben -

Frü­her hat er sich das noch mit Hahn, Fuchs, Storch und Ku­ckuck ge­teilt. Aber seit über 100 Jah­ren hat sich Meis­ter Lam­pe bei uns und ei­ni­gen un­se­rer Nach­barn durch­ge­setzt, ob­wohl er nicht mal Eier legt. Früh­lings­bo­te Der Ha­se bringt als ers­tes Tier im Jahr Jun­ge zur Welt. Des­halb steht er für Frucht­bar­keit, Früh­ling und Wie­der­auf­er­ste­hung. In By­zanz gilt er als Tier­sym­bol für Chris­tus. Viel­leicht hat es auch mit dem Os­ter­ter­min zu tun. Das Os­ter­fest fei­ern wir am ers­ten Sonn­tag des Früh­lings­voll­mon­des, und der Ha­se gilt als Mond­tier. Und im Früh­jahr kommt Meis­ter Lam­pe gern vom Feld ins Dorf, um Fut­ter zu su­chen. Al­so ein Kin­der­spiel, ihm das Os­te­rei­erVer­ste­cken un­ter­zu­ju­beln. Die Idee hin­ter dem Ei, das ur­sprüng­lich – vor rund 400 Jah­ren – na­tür­lich nicht aus Scho­ko be­stand: Es soll Le­bens­kraft schen­ken.

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