Un­ter­schrift nicht ver­ges­sen!

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Ort und Da­tum Ort kann drun­ter ste­hen, Da­tum ist Pflicht. So ist die letz­te Ver­si­on des Tes­ta­ments – falls es meh­re­re gibt – er­kenn­bar.

Un­ter­schrift Oh­ne die läuft nichts. Sie muss ei­gen­hän­dig un­ter das Tes­ta­ment ge­setzt wer­den. Rechts­be­grif­fe Kei­ne schön klin­gen­den recht­li­chen Be­grif­fe goo­geln und ein­fach auf­schrei­ben. Häu­fig mei­nen sie et­was an­de­res, als wir dar­un­ter ver­ste­hen.

nicht al­les ein­zeln ver­ma­chen! Wol­len wir un­se­re Schät­ze an un­se­re lie­ben ver­tei­len, ver­er­ben wir nicht, son­dern ver­ma­chen sie. Da­mit ist aber noch kein Er­be be­stimmt – und oh­ne den kann das Nach­lass­ge­richt kei­nen Erb­schein aus­stel­len. Was pas­siert dann? Ge­prüft wird, wel­che Wer­te den ein­zel­nen Ver­mächt­nis­neh­mern zu­ge­wandt wur­den. Dar­aus be­rech­net sich ih­re Erb­quo­te am Nach­lass. Be­kommt da­nach je­mand ein­deu­tig den größ­ten Teil, kann das Nach­lass­ge­richt ihn u. U. als Al­lein­er­ben fest­le­gen. Die an­de­ren blei­ben dann „nur“Ver­mächt­nis­neh­mer und müs­sen sich an den Er­ben hal­ten, er re­gelt das Ver­mächt­nis.

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