War­um neh­men wir die Nul­len ei­gent­lich so ernst?

Meins - - Mein Leben -

Ei­gent­lich ist es ja egal, ob wir jetzt 49,

50 oder 51 wer­den. Aber wir tei­len un­ser Le­ben in De­ka­den ein, neh­men run­de Ge­burts­ta­ge be­son­ders ernst. Rich­tig rund geht es aber, so­bald wir ei­ne Neun auf dem Rü­cken tra­gen,

er­mit­tel­ten jetzt US-For­scher in ei­ner groß an­ge­leg­ten Stu­die. Wir fan­gen an, über den Sinn des Le­bens zu gr­ü­beln, nei­gen zu Ex­tre­men. Wir sind dann be­son­ders an­fäl­lig für Sei­ten­sprün­ge,

al­len vor­an (na­tür­lich) die Män­ner. Aber auch für Me­lan­cho­lie. Wir kom­men in Be­we­gung, su­chen neue Zie­le, wol­len die nächs­te Le­bens­de­ka­de frisch be­gin­nen, Alt­las­ten hin­ter uns las­sen. So stellten die For­scher fest, dass in der Grup­pe der NeuNeN­der über­pro­por­tio­nal vie­le Ma­ra­tho­n­an­fän­ger wa­ren. Die gu­te Nach­richt: Kurz vor den Nul­len sind wir mo­ti­vier­ter und leis­tungs­fä­hi­ger. Egal ob nun 39 oder 59.

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